Presse: Neuer Daimler-Chef vor Jobabbau

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Der künftige Daimler-Chef Ola Källenius könnte dem Autobauer ein Sparprogramm verordnen. Laut einem Bericht des „Manager Magazins“ stehen dabei womöglich auch einige tausend Stellen auf dem Spiel.

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Mit welchen Schachzügen Ola Källenius Daimler auf Kurs halten wird, ist noch unklar.
Mit welchen Schachzügen Ola Källenius Daimler auf Kurs halten wird, ist noch unklar.
(Bild: Daimler)

Der künftige Daimler-Konzernchef Ola Källenius führt sich laut einem Pressebericht womöglich mit einem Sparprogramm ein. Dabei könnten auch tausende Stellen auf dem Spiel stehen, schreibt das „Manager Magazin“ (MM) am Donnerstag ohne eine genauere Angabe von Quellen.

Priorität für Källenius sei es aktuell, „die Kennzahlen zu retten“, heißt es unter Berufung auf einen der „Konzernmächtigen“. Daimler-Aktien bauten am Donnerstag ihre Kursgewinne aus und legten zuletzt als Dax-Spitzenreiter um knapp zwei Prozent zu.

Sechs Milliarden Euro zusätzlich sollen bei Mercedes geholt werden bis 2021, zwei Milliarden bei den Trucks gespart werden, heißt es in dem Bericht. Daimler habe vor allem wegen der härteren Abgasregeln die Entwicklungsausgaben in den vergangenen vier Jahren um gut 60 Prozent erhöht, heißt es in dem Bericht. Daher werde Källenius sanieren müssen und Jobs abbauen, „vielleicht 10.000“ von 298.700, schreibt das Magazin. Daimler wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

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