Neuzulassungen Privatkunden und Händler drücken den Neuwagenmarkt

Autor: Andreas Grimm

Die äußeren Umstände haben den Neuwagenhandel zuletzt stark belastet. Das deutliche Zulassungsminus im Februar geht aber auch auf einen hausgemachten, wenn auch nachvollziehbaren Verstärkungseffekt zurück. Gleichzeitig bringt eine Analyse der Zahlen auch positive Signale.

Der Lockdown hat die Neuzulassungen im Februar einmal mehr in den Keller getrieben. Betroffen ist vor allem das Privatkundengeschäft, aber auch der Handel selbst agierte vorsichtig.
Der Lockdown hat die Neuzulassungen im Februar einmal mehr in den Keller getrieben. Betroffen ist vor allem das Privatkundengeschäft, aber auch der Handel selbst agierte vorsichtig.
(Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Angesichts geschlossener Schauräume und Betriebsstätten hat der Handel im Februar weiterhin vorsichtig agiert. Wie aus einer Untersuchung der Neuzulassungszahlen im Februar durch die Marktforschung Dataforce hervorgeht, ist die Zahl der Eigenzulassungen zuletzt überdurchschnittlich stark gesunken. Leicht übertroffen wurde der Rückgang allerdings noch von der Zurückhaltung der Privatkunden.

Den Angaben zufolge erhielten im Februar 32.900 Fahrzeuge ihre Erstzulassungen durch einen Händler. Das war ein Viertel weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres (-25,1 %). Die Hersteller und Importeure hatten dagegen weniger Sorgen mit Kurzzulassungen. Auf sie entfielen 19.100 Erstzulassungen – 9,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

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 Andreas Grimm

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«