Programmatic Advertising: Volle Kontrolle

Autor / Redakteur: Martin Achter / Martin Achter

Displaywerbung im Internet wie Werbebanner gilt als kostspielig – und wenig effektiv. In den vergangenen Jahren hat sich aber einiges getan. Autohäuser können Zielgruppen mittlerweile sehr genau ansprechen – und auf unterschiedlichsten Plattformen.

Wie kommen Kaufinteressenten auf die Autohaus-Website? Programmatic Advertising – eine nutzerdatengetriebene Form der Onlinewerbung – kann Kontakte mit wenig Streuverlusten liefern.
Wie kommen Kaufinteressenten auf die Autohaus-Website? Programmatic Advertising – eine nutzerdatengetriebene Form der Onlinewerbung – kann Kontakte mit wenig Streuverlusten liefern.
(Bild: © Rawpixel.com - stock.adobe.com)

Intelligente Bannerwerbung im Internet über verschiedene Webangebote hinweg: Ist das auch für Autohäuser möglich? Ja, »kfz-betrieb« hat mit der auf den Automobilhandel spezialisierten Agentur Breitengrat aus Essen darüber gesprochen, wie sich entsprechende Kampagnen umsetzen lassen.

Was ist Programmatic Advertising?

Es handelt sich um eine datenbasierte und nutzerorientierte Werbeform, die zum größten Teil online stattfindet. Werbemittel sind Banner auf Internetseiten jenseits der eigenen Autohaus-Website, aber mittlerweile auch Spots auf Video- und Audioplattformen im Internet (wie Youtube oder Spotify) sowie teilweise auch Botschaften auf Werbeträgern im öffentlichen Raum wie auf Videodisplays an Gebäudefassaden oder an Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel. Am Ende geht es darum, dass Autohäuser oder vielmehr von diesen beauftragte Agenturen online in Echtzeit automatisiert Werbeflächen gemäß den Interessen von Onlinenutzern – beispielsweise von potenziellen Autokäufern – in einem Auktionsverfahren einkaufen und auf diesen Flächen Werbung für bestimmte Angebote ausspielen lassen, die für die Nutzer interessant sind.