Project Gold: Porsche erweckt 993-Baureihe wieder zum Leben

Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Porsche fertigt ein luftgekühltes, goldenes Einzelstück des 911ers der 993-Baureihe an. Der quasi fabrikneue Turbo S soll für einen guten Zweck versteigert werden. Auf öffentlichen Straßen wird das Fahrzeug aber nie zu sehen sein.

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Porsche hat wieder einen luftgekühlten 911 gebaut.
Porsche hat wieder einen luftgekühlten 911 gebaut.
(Bild: Porsche)

20 Jahre ist es schon her: 1998 lief der letzte Porsche 911 vom Band, dessen Sechszylinder-Boxer von Luft statt von Wasser gekühlt wurde – das Ende einer Ära. Nun wecken die Stuttgarter die 993-Baureihe zumindest für ein spezielles Fahrzeug wieder auf und zeigen das „Project Gold“, quasi einen fabrikneuen 993 Turbo S. Von diesem Modell wurden ohnehin nur 345 Exemplare gefertigt, Porsche fügt nun ein weiteres Fahrzeug hinzu.

Aufgebaut wurde das Einzelstück auf einer fabrikneuen 993-Rohkarosse. Auch der Antriebsstrang samt dem 3,6 Liter großen Biturbo-Motor (331 kW/450 PS) und dem Allradantrieb konnten völlig ungenutzt aus dem Porsche-Classic-Regal genommen werden. Die Karosserie ist in goldgelbmetallic lackiert, Felgen, Sitze und Interieur sind schwarz mit goldenen Akzenten. 1,5 Jahre hat Porsche in den Aufbau des „Project Gold“ investiert.

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Die Krux an der ganzen Sache? Die Fahrgestellnummer, welche jener folgt, die der letzte 993 Turbo trug, wurde von Hand eingeschlagen, was eine Zulassung für den Straßenverkehr verbietet. Trotzdem will Porsche das Einzelstück bei einer Auktion am 27. Oktober versteigern. Der Erlös soll der gemeinnützigen Ferry-Porsche-Stiftung zugutekommen.

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