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Prüfstation im Autohaus: Das i-TÜ(V)pfelchen

| Autor / Redakteur: Frank Schlieben / Norbert Rubbel

Die eigene Prüfstelle im Unternehmen sorgt für zahlreiche neue Kunden und Zusatzgeschäfte. Die im letzten Oktober im Mercedes-Benz-Autohaus Hornung in Penzberg eröffnete Prüfstelle des TÜV Süd belegt dies.

Anthrazit ist die Designfarbe der neuen Mercedes-Benz-CI. Die TÜV-Süd-Prüfstelle in Penzberg fügt sich harmonisch in das Erscheinungsbild der Werkstatt ein.
Anthrazit ist die Designfarbe der neuen Mercedes-Benz-CI. Die TÜV-Süd-Prüfstelle in Penzberg fügt sich harmonisch in das Erscheinungsbild der Werkstatt ein.
(Bild: Schlieben)

Wie Prüforganisationen und Autohäuser zielorientiert kooperieren, zeigt das Autohaus Hornung im oberbayerischen Penzberg. „Wir haben hier eine Typ-1-Prüfstelle mit einer Prüfgasse umgesetzt“, sagt Uwe Hippmann, Leiter der Niederlassung Wolfratshausen der TÜV Süd Auto Service GmbH. Geplant ist, dass die TÜV-Prüfstelle bis zu 2.500 Hauptuntersuchungen (HU) pro Jahr durchführt. Die ersten Wochen seit Eröffnung zeigen, dass der Ansturm deutlich größer ist, als man angenommen hatte. „Wir sind vor allem erstaunt, wie viele kleine Händler und Werkstätten aus der Nachbarschaft mit ihren Kundenfahrzeugen die Prüfstelle anfahren“, erzählt Hippmann. Bislang nutzten die Kfz-Betriebe für die HU im eigenen Haus ein oder zwei Tage pro Woche den mobilen Service von Prüfdienstleistern, oder sie mussten quer durch Penzberg zu Prüfstellen der TÜV-Konkurrenz fahren.

„Wenn die Kollegen ihren Kunden jetzt sagen können, sie bieten täglich TÜV-Abnahmen an, profitieren sie davon natürlich auch. Und wir freuen uns über die gut ausgelastete Prüfstraße“, sagt Gerhard Lutz, alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer des Mercedes-Benz-Traditionsbetriebs Hornung.