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PS-starke Autos 2017 weniger gefragt

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Nachdem sich die Käufer in den vergangenen Jahren für immer stärkere Fahrzeuge entschieden haben, ist nun die Entwicklung durchbrochen: Laut Meinauto.de waren die Motoren 2017 erstmals etwas schwächer als im Vorjahr.

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Viele Neuwagenkäufer kommen mit kleineren Motoren aus.
Viele Neuwagenkäufer kommen mit kleineren Motoren aus.
(Bild: Daimler)

Der Trend zu immer stärkeren Motoren ist erstmals seit längerer Zeit durchbrochen: Die 2017 über das Internet verkauften Fahrzeuge hatten durchschnittlich einen um vier PS schwächeren Motor als im Jahr zuvor. Laut einer Auswertung des Neuwagenvermittlers Meinauto.de sank die durchschnittliche Motorleistung auf 142 PS.

In nahezu allen Altersgruppen zeichnete sich die Entscheidung zu schwächeren Motoren ab. Mit einer Ausnahme: Einsteiger. Die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen legte um sechs PS zu. Doch nicht nur das: Mit durchschnittlich 151 PS ist die Altersgruppe zugleich am stärksten motorisiert.

Alle anderen kommen mit weniger PS aus. Je älter die Käufer werden, desto weniger stark sind die Motoren: Der Generation 60 plus reichen durchschnittlich 139 PS (Vorjahr: 146 PS). Bei allen anderen muss etwas mehr Wumms unter der Haube sein: Die 30- bis 39-Jährigen haben im Durchschnitt 147 (148) PS, bei den 40- bis 49-Jährigen sind es 142 (147) und den 50- bis 59-Jährigen reichen 140 (145) PS).

Die Entwicklung zieht sich durch beide Geschlechter. 2017 statteten Männer ihre Wunschautos im Durchschnitt mit 146 (151) PS starken Motoren aus. Das sind noch immer stolze 21 PS mehr als Frauen. Sie begnügen sich mit 125 (127) PS.

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