Die großen Autohändler 2020 PS Union bildet einen soliden IT-Grundstock

Autor: Julia Mauritz

Die Hallenser Autohausgruppe will die Digitalisierung vorantreiben. Statt auf Flickarbeit mit einzelnen digitalen Funktionen setzt sie dabei auf eine andere Strategie: Vor der Software ist die Hardware dran.

PS Union hat am Stammsitz in Halle/Saale in einen Ford-Store investiert.
PS Union hat am Stammsitz in Halle/Saale in einen Ford-Store investiert.
(Bild: PS Union)

Wenn Volker Ciesiolka, vorsitzender Geschäftsführer von PS Union, das Geschäftsjahr 2020 Revue passieren lässt, das bei der Mehrmarken-Autohausgruppe bereits Ende August zu Ende war, dann schwingt längst nicht nur Enttäuschung mit. „Corona war für uns Fluch und Segen zugleich. Wir hatten in unserem 30. Jubiläumsjahr zwar unter dem Strich das schwierigste Geschäftsjahr in unserer Unternehmensgeschichte, aber zeitgleich auch einige der besten Monate“, bemerkt der Unternehmer.

Im Sommer boomte vor allem das Privatkundengeschäft der Hallenser Autohausgruppe wie nie zuvor: „Wir haben allein in einem Monat 500 Autos an Endkunden verkauft“, schwärmt Volker Ciesiolka. Als einen entscheidenden Grund nennt der Unternehmer den zum damaligen Zeitpunkt rekordverdächtig hohen Bestand an sofort verfügbaren Fahrzeugen, den es plakativ auf der eigenen Website beworben hat: „Wir hatten zum Anfang des Sommers eine sehr hohe Anzahl an Leasingrückläufern und Jahreswagen, die wir nicht nur regional, sondern verstärkt auch digital deutschlandweit verkauft haben – und das auch noch mit sehr guten Erträgen.“

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