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PSA fährt Werke wieder an

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Der französische Autokonzern hat in dieser Woche wieder mit der Produktion begonnen und fährt seine Werke nun schrittweise hoch. Für die deutschen Fabriken stehen jedoch noch keine Starttermine fest.

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(Bild: PSA)

In der Corona-Krise nimmt die französische Opel-Mutter PSA die Produktion in Europa schrittweise wieder auf. Erste Neustarts habe es am Montag gegeben, in Frankreich seien Wiedereröffnungen am Montag kommender Woche (11. Mai) geplant, teilte der Konzern mit den Stamm-Marken Peugeot und Citroën in Rueil-Malmaison bei Paris mit. Für die deutschen Werke stehen noch keine Termine fest, wie ein Sprecher in Rüsselsheim ergänzte. Diese würden in Abstimmung mit den Sozialpartnern festgelegt.

Die Franzosen hatten im März die Produktion in 15 Autowerken in Europa, darunter auch bei der deutschen Tochter Opel, wegen der Covid-19-Pandemie gestoppt. PSA bereitet sich zur Zeit auf seine Mega-Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Autokonzern Fiat Chrysler vor. Opel und seine britische Schwestermarke Vauxhall gehören seit knapp drei Jahren zu dem französischen Hersteller.

Der von Vorstandschef Carlos Tavares geführte Konzern bekam die Folgen der Pandemie bereits deutlich zu spüren. Der Umsatz war in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,6 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro eingebrochen. Der weltweite Absatz ging um gut 29 Prozent auf rund 627.000 verkaufte Fahrzeuge zurück.

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