PSA startet Free-2-Move Lease

Autor Christoph Baeuchle

Die PSA-Gruppe hat ihre Leasingangebote im Geschäftsbereich „Free-2-Move Lease“ gebündelt. Mit neuen Ideen wie Leasingangeboten für andere Marken und einer Buy-Back-Option für Händler will Direktor Olivier Ferry die Entwicklung vorantreiben.

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Neues Angebot der PSA-Gruppe in Deutschland: Free-2-Move Lease.
Neues Angebot der PSA-Gruppe in Deutschland: Free-2-Move Lease.
(Bild: Maik Grabosch/PSA Gruppe)

Die PSA-Gruppe geht in Deutschland mit ihrer neuen Marke an den Start: Ab Anfang März bündeln die Franzosen ihre gesamten gewerblichen Leasing-Angebote unter „Free-2-Move Lease“. Sie ist Teil von „Free-2-Move“, der Plattform für neue Mobilität des französischen Konzerns.

Unter „Free-2-Move Lease“ fasst die PSA-Gruppe zunächst vor allem ihre Leasingangebote zusammen, die bislang unter den Konzernmarken Peugeot, Citroën und DS Automobiles liefen. Dabei setzt sie weiterhin den Schwerpunkt auf das gewerbliche Kilometer-Leasing und richtet sich entsprechend vor allem an gewerbliche Einzelabnehmer und Flottenkunden.

Dabei führt der Importeur auch einige Neuerungen ein:

  • Bei Bedarf will „Free-2-Move Lease“ den PSA-Gewerbekunden auch Angebote konzernfremder Marken machen. Allerdings dürfte dies in der Praxis wohl eher selten genutzt werden.
  • Zudem gibt es für die Händler eine Buy-Back-Option: Bei jedem Fahrzeug kann der Händler entscheiden, ob er es selbst zurücknehmen will oder es am Ende der Leasingzeit an den Importeur gehen soll.

Weitere Dienstleistungen wie Kraftstoffmanagement inklusive Tankkarten, Rundfunkbeitrags- und Kfz-Steuer-Service sowie künftig auch Services mit innovativen Fahrzeugtechnologien sind im Angebot. Ziel sei es, das Vertrags- und Flottenmanagement effizient und ökonomisch zu gestalten, betonte Olivier Ferry, der als Direktor für die Business Unit verantwortlich zeichnet.

Ferry will den Bereich schnell aufbauen: Momentan hat er 13 Mitarbeiter, mittelfristig sollen 20 für Free-2-Move tätig sein, längerfristig soll das Team auf 30 Mitarbeiter ausgebaut werden.

„Unser Ziel ist es, bis 2030 der beliebteste Mobilitätsdienstleister sein“, betont Ferry. In den ersten zwölf Monaten rechnet er mit rund 20.000 Kilometer-Leasingverträgen. Diese Entwicklungen will er in den nächsten Jahren entsprechend fortschreiben.

Dabei setzt Free-2-Move auf die Zusammenarbeit mit den Händlern. „Der Händler hat immer den Ball“, betont Jean-Baptiste Charles, Geschäftsführer der PSA-Bank Deutschland, die gemeinsam mit der PSA-Gruppe hinter dem Angebot steht. PSA werde dafür sorgen, dass der Ball immer im Spiel bleibt.

Allerdings nicht hinter dem Rücken der Händler. Wünscht der Leasingkunde Vertragsänderungen oder soll auf bestimmte Entwicklungen wie den Kilometerstand hingewiesen werden, ist sein Ansprechpartner der Händler. „Wir werden den Kunden nicht kontaktieren“, stellt Ferry klar.

Unter Free-2-Move fasst der Konzern neben den Leasingaktivitäten noch diverse andere Mobilitätsdienstleistungen zusammen. Erst jüngst hat der französische Automobilhersteller GHM Mobile Development mit der Carsharing-App Carjump übernommen. Hier können Nutzer aus verschiedenen konzerneigenen Angeboten wie Multicity und konzernfremden wie Car-2-Go und Drive Now wählen.

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