„Puls“-Umfrage: Kinder beeinflussen Autokauf

Redakteur: Gerd Steiler

Besonders jüngere und weibliche Autokäufer können sich den Wünschen ihrer Kinder kaum entziehen. Den meisten Einfluss haben die Sprösslinge bei der Wahl des Modells (37 Prozent), der Ausstattung (28 Prozent) und der Farbe (18 Prozent).

Mehr als die Hälfte aller Autokäufer (51 Prozent) mit Kindern zwischen 10 und 16 Jahren lassen sich eigenen Angaben zufolge beim Autokauf von ihren Kindern beeinflussen. Bei den unter 30-jährigen Autokäufern liegt dieser Anteil sogar bei 82 Prozent. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.000 Autofahrern durch die Nürnberger Marktforschung Puls.

Laut Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner überrascht dieses Ergebnis schon deshalb nicht, weil es in deutschen Kinderzimmern immer mehr Prinzen und Prinzessinnen gibt, die Kaufentscheidungen immer stärker beeinflussen. „Sie quengeln allerdings nur für die Produkte, die ihnen Nutzen bringen. Automobilhersteller und Händler sind deshalb gefordert, sich bei Kindern frühzeitig Feedback und Anregungen einzuholen“, so Weßner.

Gefragt: Verkäufer mit Fingerspitzengefühl

Um den Einfluss von Kindern auf den Autokauf zu spezifizieren wollte Puls in einer weiteren Frage wissen, was der Nachwuchs beim Autokauf im Einzelnen beeinflusst. Die Ergebnisse unterstreichen nochmals die Macht der Sprösslinge: 37 Prozent der Autokäufer geben an, dass ihre Kinder auf die Wahl des Fahrzeugmodells Einfluss nehmen. Bei der Wahl der Ausstattungen bzw. der Farbe lassen sich 28 Prozent bzw. 18 Prozent der Autokäufer von ihren Kindern leiten.

Kluge Automobilverkäufer sollten laut Puls-Studie deshalb insbesondere jüngere bzw. weibliche Autokäufer/innen nach Kindern und deren Anforderungen fragen. Diese ließen sich von ihren Sprösslingen speziell bei Ausstattungsfragen rund ums Thema Infotainment oder mobiles Internet besonders intensiv beeinflussen und sollten deshalb beim Autokauf entsprechend „ganzheitlich beraten“ werden.

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