Radwäsche: Zeigt her eure Füßchen!

Eine serviceorientierte Werkstatt wäscht jedes Kundenfahrzeug gratis nach der Reparatur. Trotzdem ist der Kunde mit dem Ergebnis oft nicht so zufrieden wie erwartet – Grund dafür sind meistens hartnäckige Bremsstaubreste auf den teuren Alufelgen.

| Autor: Ottmar Holz

Die Radwäscher vieler Waschstraßen reinigen Felgen mit verwinkelten Speichen und stufig abgesetzten Flächen nur unzureichend – vor allem bei sportiv bewegten Fahrzeugen.
Die Radwäscher vieler Waschstraßen reinigen Felgen mit verwinkelten Speichen und stufig abgesetzten Flächen nur unzureichend – vor allem bei sportiv bewegten Fahrzeugen. (Bild: Holz)

Handwäsche ist gründlich, aber mühsam und zeitaufwendig – das wissen sowohl Autohäuser als auch Autofahrer. Beide setzen daher auf die schnelle maschinelle Reinigung in Waschstraßen und Waschportalen. Nahezu im Handumdrehen erstrahlt der Lack in frischem Glanz, doch leider gilt das nicht für jede Felge. Hässliche Bremsstaubnester sitzen für die maschinellen Radwäscher unerreichbar in Ritzen und Ecken, zwischen eng zusammenlaufenden Speichen oder im je nach Design mehr oder weniger gut sichtbaren Tiefbett.

Beim saisonalen Radwechsel oder einer Bremsreparatur kann der Betrieb das Problem mit einer Radwaschmaschine recht einfach lösen – falls er eine hat. Egal ob Granulat-, Ultraschall- oder Hochdruckstrahlmaschine – mit meist nur minimaler Nacharbeit erzielt er so ein komplett sauberes Rad. Doch der Aufwand dafür ist für die alltägliche Wäsche zwischendurch viel zu groß; wohl niemand schraubt extra die Räder ab, nur um sie zu reinigen. Wer eine speichentief saubere Felge will, greift daher notgedrungen zur Bürste und speziellen Felgenreinigern.

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