Räderlogistik: Adieu, Profiltiefenmesser

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

So geht Digitalisierung: Bei BMW-Stadac kann die Einlagerungssoftware von Efleetcon dank externer Unterstützung mehr als nur den Ort der Kundenräder zuordnen. Zettel, Stift und Profiltiefenmesser gehören beim Hamburger Händler der Vergangenheit an.

Mit dem Efleetcon-System können relevante Daten des Reifens mit einem Scan abgerufen werden. Damit funktioniert die Zuordnung von jedem Rad zu einem Kunden schnell und zuverlässig.
Mit dem Efleetcon-System können relevante Daten des Reifens mit einem Scan abgerufen werden. Damit funktioniert die Zuordnung von jedem Rad zu einem Kunden schnell und zuverlässig.
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)

Wer nichts findet, sucht meist am falschen Ort. Insbesondere beim Ein- und Auslagern von Kundenrädern ist jeder Kfz-Unternehmer gut beraten, den Überblick zu behalten. Da das Räderumstecken an sich in der Regel nicht sonderlich ertragreich ist, sollte sich der Verdienst nicht noch weiter schmälern, weil der Monteur erst eine halbe Stunde den richtigen Radsatz suchen muss. Eine vernünftige Räderlogistik hilft dabei, die Radsätze am richtigen Ort zu suchen und sie auch dem richtigen Kunden und seinem Fahrzeug zuzuordnen.

Auch die Software der Efleetcon GmbH erfüllt diese Aufgabe, leistet aber dank Hardware-Unterstützung noch einiges mehr. Beim BMW- und Mini-Händler Stadac aus dem Hamburger Raum kommt das System an allen fünf Standorten zum Einsatz. Bei Stadac werden zwei Mal jährlich rund 3.800 Reifensätze ein- und ausgelagert.