Räderlogistik: Ausgelagert

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Das Autohaus Weller hat aus Platzmangel das neue Reifenlager ein gutes Stück vom Stammgebäude entfernt errichtet. Damit das Ein- und Auslagern der Pneus trotzdem effizient funktioniert, hat sich das Autohaus etwas einfallen lassen.

Das Autohaus Weller hat sich viele Möglichkeiten der Reifeneinlagerung angesehen und sich dann für das Regalsystem von Scholz entschieden, bei dem die Reifen stehend und hintereinander eingelagert werden.
Das Autohaus Weller hat sich viele Möglichkeiten der Reifeneinlagerung angesehen und sich dann für das Regalsystem von Scholz entschieden, bei dem die Reifen stehend und hintereinander eingelagert werden.
(Bild: Scholz)

Viele Kunden nehmen das Angebot zur Reifeneinlagerung ihres Autohauses gerne an. Oftmals fehlt es entweder an der Muße, die Räder selbst zu verstauen, oder aber in der heimischen Garage ist schlichtweg kein Platz für die teils wuchtigen Räder. Doch auch das ein oder andere Autohaus hat mit Platzproblemen zu kämpfen, wenn mehr und mehr Kunden das Angebot für sich entdecken, wie das Beispiel vom Ford-Händler Auto Weller aus Wetzlar zeigt.

Das Autohaus stand vor der Herausforderung, ein neues Reifenlager auf einem Grundstück zu errichten, auf dem eigentlich kein Platz mehr ist. Der Betrieb liegt in einem Mischgebiet, und Expansionsmöglichkeiten sind durch die umliegenden Straßen und Wohnhäuser begrenzt. Hinzu kommt, dass das Autohaus in naher Zukunft das Verkaufshaus erweitert, zusätzliche Werkstattarbeitsplätze errichtet und eine Portalwaschanlage installiert. „Das Reifenlager hätte uns wertvolle Fläche gekostet, die wir im Prinzip nur zweimal im Jahr wirklich nutzen“, sagt der kaufmännische Leiter Stephan Schmidthals.