Bosch Rauchmelder und Parkrempelsensor im Paket

Von jr / sp-x

Spannend für jeden Flottenmanager: Der Automobilzulieferer hat eine Box für den Innenraum entwickelt, die sowohl Rauch erkennt als auch bereits sanfte Parkrempler registriert.

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Die Sensorbox überwacht das Fahrzeuginnere und -äußere.
Die Sensorbox überwacht das Fahrzeuginnere und -äußere.
(Bild: Bosch)

Nicht zuletzt in Carsharing-Flotten bleiben Parkschäden oder ein verrauchter Innenraum manchmal lange Zeit unentdeckt. Eine neue Sensorbox von Bosch soll den Betreibern nun helfen, Probleme schneller zu finden und Nutzer zu mehr Eigenverantwortung erziehen. Eine kombinierte Rauch- und Schadenserkennung ist laut dem Anbieter bislang einzigartig am Markt.

Die im Fahrzeug montierte Box verfügt über mehrere Sensoren. Zum Marktstart erkennt sie sowohl Rauch im Innenraum als auch Schäden an der Außenhaut, die sie in Echtzeit an eine Cloud übermittelt. Dort wird mit Hilfe künstlicher Intelligenz eine Bewertung vorgenommen. Auch wenn ein Fahrzeug gerade ungenutzt im Stadtgebiet parkt und touchiert wird, sollen die Sensoren das erkennen können. Und auch, wo am Fahrzeug sich die Beschädigung befindet, beispielsweise an der hinteren Stoßstange oder selbst am Unterboden.

Flottenbetreiber sollen zuverlässige Information erhalten, ob eine Beschädigung beispielsweise lediglich kosmetischer Natur ist oder ob sie aus Sicherheitsgründen behoben werden muss. Künftig sollen weitere Funktionen dazukommen.

Bosch arbeitet nach eigenen Angaben zurzeit mit Sharing-Anbietern aus Asien, Nordamerika und Deutschland an der Serieneinführung der Rauch- und Schadenserkennung. Die Pilotprojekte seien in einem fortgeschrittenen Stadium, so Bosch auf Nachfrage. Mit einem ersten europäischen Kunden rechne man in den kommenden Monaten. Eine Hausnummer in Bezug auf die Bepreisung des Produktes wollte der Zulieferer nicht nennen.

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