RDKS: Redi Nummer vier ist am Start

VDO-Klebesensor in neuer Ausführung

| Autor: Jan Rosenow

Neue Hotline: Kunden können VDO nun direkt zu den Redi-Sensoren befragen.
Neue Hotline: Kunden können VDO nun direkt zu den Redi-Sensoren befragen. (Foto: Conti)

Unter der Bezeichnung Redi bietet die Continental-Tochter VDO einen für viele Fahrzeuge passenden, fertig programmierten RDKS-Sensor an. Bislang gab es drei Ausführungen. Neu im Programm ist ab sofort ein vierter Sensor, der die Fahrzeugabdeckung deutlich erweitert. Er kann in vielen Modellen der Marken Opel, Renault, Dacia und Smart verbaut werden. Ein Werkzeugkit und eine Hotline ergänzen das Angebot.

Allein in diesem Jahr werden rund 1,6 Millionen Fahrzeuge mit entsprechenden Sensoren in Deutschland neu zugelassen, von denen die meisten in den nächsten Wochen auf Winterreifen umgerüstet werden. Mit den VDO-Redi-Sensoren sparen Werkstätten wertvolle Zeit in der hektischen Wechselsaison. Denn anders als programmierbare Universalsensoren können diese sofort eingebaut werden, eine fahrzeugspezifische Programmierung ist überflüssig.

Auch die Montage unterscheidet sich vom Wettbewerb: Anders als bisher im Markt üblich, ist der Redi-Sensor nicht mit dem Ventil verbunden. Werkstätten müssen ihn mit einem Spezialkleber in die Innenlauffläche des Reifens einkleben. Das elektronische Bauteil ist bei Auslieferung bereits in den Gummicontainer eingesetzt und bringt mit ihm zusammen nur knapp zwölf Gramm auf die Waage. Bei einem Ersatz der Reifen kann der Sensor aus dem auf der Reifeninnenlauffläche verklebten Container herausgenommen und neu verklebt werden. Dafür hält VDO leere Container bereit.

Komplettes Werkzeugkit für die Sensor-Montage

Pünktlich zum Start der Winterreifensaison bietet VDO auch ein passendes Werkzeugkit für den RDKS-Service an. Mit den enthaltenen Geräten wie Anpresstool und Spreizer können Werkstätten alle Redi-Sensoren einfach montieren und wechseln. „Wir bieten mit unserem umfassenden RDKS-Portfolio eine einzigartige und kostengünstige Lösung an, die der Werkstatt die Arbeitsabläufe erleichtert“, erklärt Christoph Zinke, Produktmanager RDKS im Aftermarket bei Continental. „Sie ist im europäischen Markt sehr gut angenommen worden.“

Fragen rund um RDK-Systeme bei Neuwagen und zum Einbauprozess beantwortet die neue VDO-Servicehotline. Unter der Rufnummer 01805/22 12 42 stehen Experten für alle Fragen rund um Sensoren, Servicegeräte, Spezialwerkzeuge oder Arbeitsabläufe zur Verfügung.

Die Hotline ist werktags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr erreichbar. Ein Anruf kostet 0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz und maximal 0,42 Euro pro Minute aus dem deutschen Mobilfunknetz. Über das Trainingscenter von Continental können Interessenten zudem verschiedene Informations- und Schulungsveranstaltungen zu Reifendruckkontrollsystemen buchen.

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