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Reifen und Räder: Neue Gummis für alte Autos

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Wenn ein Klassiker kein Steh-, sondern ein Fahrzeug sein soll, dann müssen auch die Reifen von guter Qualität sein. Neue Pneus mit klassischen Profilen bieten zudem wesentlich bessere Fahreigenschaften als die originale Ware.

Supersportwagen der Neunzigerjahre wie dieser Jaguar XJ 220 wären ohne das Engagement der Reifenhersteller nicht mehr fahrbereit.
Supersportwagen der Neunzigerjahre wie dieser Jaguar XJ 220 wären ohne das Engagement der Reifenhersteller nicht mehr fahrbereit.
(Bild: Jaguar Land Rover_2017)

Jeder Oldtimerbesitzer hat wohl eine andere Herangehensweise an sein Hobby: Der eine mag die kontemplative Arbeit in der Werkstatt und würde nie im Traum darauf kommen, sein teuer restauriertes Schätzchen den Gefahren des modernen Straßenverkehrs auszusetzen. Der andere will ein möglichst cooles Gefährt, um sich von den stromlinienförmigen Langweilern aus heutiger Produktion abzuheben, legt aber Wert auf gute Fahreigenschaften und ordentliche Leistung.

Für alle Besitzer, deren Klassiker als Fahr- und nicht als Stehzeug dienen soll, stellt sich nach erfolgreicher Restaurierung die Frage nach den richtigen Reifen. Sie sollten ein Profilbild haben, das zur Epoche des Automobils passt, gleichzeitig aber die Leistungsfähigkeit eines modernen Reifens aufweisen – denn schließlich muss sich das Auto ja im heutigen Verkehr sicher bewegen lassen. Und da sind die Bremswege der anderen Verkehrsteilnehmer deutlich kürzer als vor 50 oder mehr Jahren.