Wohnanhänger Reifen vor Standschäden schützen

Autor: Jan Rosenow

Caravanreifen haben mit den schwersten Job aller Pneus: Den größten Teil des Jahres stehen sie sich die Karkasse platt. Auf ihre Wartung und Pflege sollten die Besitzer deshalb besonderen Wert legen. Und dann ist da noch die Sache mit dem Alter.

Gegen klassische Caravans spricht nichts – nur die Reifen sollten bitte neueren Datums sein.
Gegen klassische Caravans spricht nichts – nur die Reifen sollten bitte neueren Datums sein.
(Bild: ©Maya - stock.adobe.com)

Wohnanhänger beziehungsweise Caravans sind zwar nicht ganz so beliebt wie Reisemobile, doch im Sog des Campingbooms wächst auch in diesem Segment die Nachfrage. Gebrauchte Caravans brachten 2020 immerhin vier Prozent mehr Umsatz ein als 2019. Vor allem Campingfreunde mit kleinem Geldbeutel dürften den klassischen Wohnwagen als preisgünstigen Ersatz für die mittlerweile kaum noch erschwinglichen selbstfahrenden Wochenendhäuser sehen.

Doch bevor man Opas alten Eriba oder QEK aus der Scheune zieht und damit auf große Tour geht, sollte man sich den technischen Zustand des Anhängers genau anschauen. Insbesondere bei den Reifen gibt es einiges zu beachten. Das beginnt schon beim Reifenalter. Angesichts der geringen Laufleistung dieser Freizeitfahrzeuge dürfte hier kaum der Profilverschleiß das Lebensende markieren, sondern das Reifenalter. Für Gespanne (Zugfahrzeuge mit Anhänger) mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen, die eine 100-km/h-Zulassung nach § 18 Abs. 5 Nr. 3 StVZO besitzen, schreibt der Gesetzgeber vor, dass die Reifen des Anhängers nicht älter als sechs Jahre sein dürfen.

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group