Reifendruckkontrollsysteme: Plötzlich und unerwartet

Bei den Sensoren der ersten Fahrzeugserien mit gesetzlich vorgeschriebenem Reifendruckkontrollsystem erreichen die Batterien allmählich die Grenze ihrer Lebensdauer. Das bringt Umsatzpotenzial für die Betriebe – aber auch ein gewisses Risiko.

| Autor: Ottmar Holz

(Bild: vvv)

Ich denke einen langen Schlaf zu tun“ – so verabschiedet sich Albrecht von Wallenstein im gleichnamigen Theaterstück Friedrich Schillers von seinen Getreuen. Einen Schlaf, aus dem er nicht mehr aufwacht. Dieses Schicksal – aus dem Sommer- oder Winterschlaf nicht mehr aufzuwachen – wird nach einer kürzlich herausgegebenen Pressemitteilung des Bundesverbands Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. (BRV) zunehmend mehr RDKS-Sensoren treffen. Dieses Szenario ist kein Schreckgespenst, sondern eine einfach nachzuprüfende Tatsache. Die Pflicht, neu zugelassene Pkws mit RDKS auszurüsten, besteht seit dem 1.11.2014. Die Sensorhersteller schätzen die Lebensdauer der nicht auswechselbaren Sensorbatterien auf fünf bis sieben Jahre.

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