Suchen
+

Reifeneinlagerung: Kausale Zusammenhänge

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Größere Autos bedeuten größere Räder. Und größere Räder bedeuten größere Reifenlager und eine größere Belastung für diejenigen, die sie bewegen müssen. Das hat in der Folge auch Auswirkungen auf die Kfz-Betriebe und deren Reifenlager selbst.

Die Räder- und Reifenregale der Lieferanten bestehen aus einzelnen Modulen. Sie lassen sich platzsparend einsetzen und wenn nötig an anderer Stelle wieder aufbauen.
Die Räder- und Reifenregale der Lieferanten bestehen aus einzelnen Modulen. Sie lassen sich platzsparend einsetzen und wenn nötig an anderer Stelle wieder aufbauen.
(Bild: Hacobau)

Durch den Trend zum SUV werden die Räder im Durchschnitt immer größer. Aber auch Kompakt- und Mittelklassemodelle tendieren eher zum Wachstum, als dass sie kleiner werden, weshalb auch dort 18-Zöller keine Seltenheit mehr sind. Dabei hat das Reifenwachstum zum einen rein optische Gründe, weil es vielen Kunden schlichtweg besser gefällt, wenn das Radhaus ausgefüllt ist. Zum anderen sind es aber auch ganz praktische Gründe, die zumindest den Reifendurchmesser größer werden lassen.

Denn durch die großen Reifendurchmesser sinkt der Rollwiderstand. Der Auftreffwinkel des Reifens auf dem Asphalt verringert die Walk-Arbeit, wodurch sich der Reifen weniger stark erwärmt. So sind insbesondere E-Autos mit sehr großen, aber trotzdem schmalen Reifenformaten ausgerüstet, und auch den für die Verbrenner strenger werdenden CO2-Grenzwerte tragen die Hersteller damit Rechnung.