Reifenfachhandel: Mit zwei Standbeinen

Redakteur: Norbert Rubbel

Die Reifenbetriebe bauen ihre Autoservice-Aktivitäten aus und mausern sich zu freien Werkstätten. Im Wartungs- und Reparaturmarkt etablieren sich vor allem die Reifenketten der Hersteller von Michelin und Continental.

Mit „Ein Fall für unsere Experten: Der Meistercheck für Ihr Auto“ wirbt Vergölst für kostenlose Fahrzeuguntersuchungen.
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(Bild: Vergölst)

Der Reifenabsatz hat sich im dritten Jahr in Folge stabilisiert – im letzten Jahr wurden insgesamt rund 55 Millionen Pneus verkauft. In der Produktgruppe „Pkw- und Offroad-Reifen“ verkauften die Händler 0,4 Prozent mehr Reifen als im Vorjahr. Das freut vor allem den Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV), der die Interessen der rund 2.000 Fachhandelsunternehmen in Deutschland vertritt. Denn vor gut zwei Jahren klagten die Reifenfachhändler noch über sinkende Stückzahlen und Erträge.

„Die Ergebnisse unseres aktuellen Jahresbetriebsvergleichs zeigen, dass der mit dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen realisierte Gesamtumsatz 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen ist“, berichtet BRV-Geschäftsführer Yorick M. Lowin. Ihren Rohertrag konnten die Reifenfachbetriebe, die am Betriebsvergleich teilnahmen, um durchschnittlich 2,8 Prozent auf 39 Prozent vom Umsatz erhöhen.