Reifenhandel: Nokian gibt Franchisekonzept Vianor auf

Ehemalige Partner sollen als „Nokian Authorized Dealers“ weiterarbeiten

| Autor: Jan Rosenow

Auch dieser Vianor-Betrieb in Memmingen muss sich bald um eine neue Signalisation kümmern.
Auch dieser Vianor-Betrieb in Memmingen muss sich bald um eine neue Signalisation kümmern. (Bild: Nokian)

Ein weiterer Markenname verschwindet aus der deutschen Reifenbranche: Der finnische Hersteller Nokian wickelt hierzulande sein Franchisekonzept Vianor ab. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Anfrage von »kfz-betrieb«: „Wir haben uns in Deutschland von dem Markennamen Vianor und dem Franchisekonzept verabschiedet. So soll der volle Fokus und Mitteleinsatz der Marke Nokian Tyres gelten.“

In Deutschland gehörten 2019 noch 42 Betriebe dem Vianor-Netz an, und zwar ausschließlich Franchisenehmer. Laut dem Unternehmen will Nokian die Zusammenarbeit mit den ehemaligen Vianor-Händlern in neuer Weise unter dem Marketingkonzept „Nokian Authorized Dealers“ (NAD) fortsetzen.

Betriebe erwarten keine größeren Veränderungen

Eines der betroffenen Unternehmen ist Reifen Straub, ein Reifengroß- und Einzelhändler mit vier Filialen im südlichen Baden-Württemberg. Eugen Straub hatte sich mit seinem Standort in Friedrichshafen 2012 dem Vianor-Netz angeschlossen und flaggt nun wieder auf das Erscheinungsbild seiner anderen Betriebe um. Größere Änderungen erwartet er dadurch weder für sich noch für die Kunden: „Wir verkaufen schon seit 25 Jahren Nokian-Reifen und haben ein sehr gutes Verhältnis zum Hersteller. Aber auch in unserer Vianor-Filiale haben wir die Zugehörigkeit zur Reifen-Straub-Gruppe immer betont. Wir werden den Betrieb jetzt innen und außen umgestalten, aber die Mitarbeiter bleiben natürlich die selben. Und so wird sich für die Kunden nicht viel ändern.“

Als langjähriger Partner des finnischen Herstellers hat sich Eugen Straub auch für die Teilnahme am Marketingkonzept „Nokian Authorized Dealers“ entschieden.

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