Reifenhandelskonzepte: Eine runde Sache

Autor / Redakteur: Frank Schlieben / Norbert Rubbel

Konzeptionelle Unterstützung erhalten die freien Werkstätten nicht nur von ihren Teilegroßhändlern. Auch im Reifengeschäft gibt es Konzeptgeber, die ihre Werkstattpartner vom Einkauf über den Service bis zur Vermarktung der Pneus betreuen.

Das Know-how für das Reifengeschäft erhalten die Werkstätten von ihren Konzeptgebern.
Das Know-how für das Reifengeschäft erhalten die Werkstätten von ihren Konzeptgebern.
(Bild: © industrieblick/Fotolia.com)

Eines gleich vorweg: Werkstattinhaber, die über die Mitgliedschaft in einem Reifenhandelskonzept nachdenken, sollten auf jeden Fall Erfahrungen mitbringen. Das betrifft nicht nur die technische Seite wie die Montage. Auch in Sachen Reifenhandel sollte man fit sein, denn das ist bei (fast) allen Reifenkonzepten Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft.

Nicht allzu zimperlich sollten Interessenten sein, wenn es um die Höhe der Konzeptgebühren geht. Denn die sind – von Ausnahmen abgesehen – bei vielen Reifenkonzepten höher als beispielsweise bei den meisten Werkstattkonzepten des freien Reparaturmarkts. Das gilt vor allem für die zahlreichen Franchisesysteme. Aber auch in Partnerschaftskonzepten, die vor allem Reifengroßhändler anbieten, erheben die Konzeptgeber meist umsatzabhängige Gebühren oder rechnen Aufwände für die Partner individuell nach der Nutzung der Konzeptangebote ab.