Reifenmarketing: Da ist noch Wachstum drin

Der Reifenabsatz stagniert zwar, aber das Reifengeschäft bietet trotzdem gutes Steigerungspotenzial – vor allem mit Dienstleistungen. Allerdings müssen die Betriebe genau kalkulieren, um am Ende nicht draufzuzahlen.

| Autor: Jan Rosenow

(Bild: VCG)

Eine „Wachstumsstory“, wie es an der Börse heißt, hat das Reifengeschäft nun wirklich nicht zu bieten. Die Verkaufszahlen auf dem Ersatzmarkt kommen seit Jahren nicht vom Fleck – 2018 war sogar ein kleines Minus zu verzeichnen (siehe Seite 46). Das heißt aber nicht, dass die Lage in den einzelnen Kfz-Betrieben nicht auch anders aussehen kann. Sich regen bringt Segen – das gilt erst recht in einem so konkurrenzintensiven Business wie dem mit dem schwarzen Gummi.

In der BIX-Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt sich denn auch, dass vor allem die markengebundenen Autohäuser diesbezüglich einen guten Job machen: Rund ein Drittel der Befragten gab an, im letzten Jahr den Reifenumsatz gesteigert zu haben. Von Rückgängen berichteten nur zwölf Prozent. Der Umsatzzuwachs hat mehrere Gründe:

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