Reifenmarkt Ultrahochprofitabel

UHP-Reifen sind eines der wenigen Wachstumssegmente auf dem Reifenmarkt. Das Wachstum der Dimensionen in der Erstausrüstung kennt kaum Grenzen, und die Profile sind immer häufiger herstellerspezifisch – gute Chancen für Kfz-Betriebe.

| Autor: Jan Rosenow

Für Porsche und mehr: Der neue Continental Sportcontact 6 eignet sich für eine große Bandbreite von Fahrzeugen.
Für Porsche und mehr: Der neue Continental Sportcontact 6 eignet sich für eine große Bandbreite von Fahrzeugen. (Foto: Rosenow)

Größe zählt doch: Auch wenn es immer leicht schlüpfrig klingt, drängt sich dieses Motto bei der Betrachtung der Serienreifen moderner Fahrzeuge förmlich auf. Immer fettere Räder drehen sich in immer gigantischeren Radhäusern; selbst bei Kleinwagen ist das 16-Zoll-Format zur gängigen Größe geworden. Der niedrigere Rollwiderstand durch den größeren Abrollumfang dürfte als alleinige Erklärung für diesen Trend kaum ausreichen. Die Optik zählt – kümmerliche Schubkarrenräder sind ja so was von Achtziger. Natürlich sind auch die Autos selbst wuchtiger geworden und fordern ein Mitwachsen ihrer „Beine“.

Wenn einmal auf dem Gebrauchtwagenplatz ein aktueller Kleinwagen neben einer 20 Jahre alten Mittelklasselimousine steht, kann man das sehr schön sehen. Ein weiterer Treiber für den Trend zu immer größeren Reifen ist natürlich der große Verkaufserfolg der SUV. Selbst in der Kompaktklasse dieses Segments – auf Fahrzeugen wie dem Audi Q3 oder dem Mercedes GLA – sind 18-Zoll-Räder eher die Regel als die Ausnahme. Auf Wunsch liefert Audi für den Q3 sogar 20-Zöller. Und damit ist noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht: In den größeren SUV-Klassen gehen die Erstausrüstungsgrößen bis 22 Zoll, Tuningfelgen liegen noch darüber.

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