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Reifentechnik: Endlich ohne Druck arbeiten

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Der Reifen entwickelt sich gerade rasant weiter. Mit neuen Materialien und elektronischen Zusatzfunktionen macht die Reifenindustrie den schwarzen Gummi fit für die Zukunft. Und für 2024 ist sogar eine Revolution angekündigt.

(Bild: © 2019 Steve Fecht and General Motors)

Die Automobilindustrie erlebt in unserer Zeit eine der größten Zerreißproben ihrer Geschichte. Die Herausforderung heißt CASE: Das sind vier Megatrends, von denen jeder für sich schon eine Riesenherausforderung ist, die aber jetzt alle gleichzeitig gestemmt werden müssen. CASE steht für Connected (Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur), Autonomous (autonomes Fahren), Shared (gemeinsame Nutzung) und Electric (Elektrifizierung des Antriebsstrangs).

Nicht nur die Autohersteller, auch ihre Zulieferer müssen sich den CASE-Szenarien stellen. Die Reifenindustrie steht dabei sicher nicht im Fokus der Öffentlichkeit, doch das sollte nicht täuschen. Die Gummikonzerne entwickeln ihre Produkte gerade rasant weiter – auch wenn das dem flüchtigen Betrachter vielleicht verborgen bleibt. Vorerst ändert sich das Aussehen des Reifens nämlich nicht: Er bleibt ein schwarzer Gummiring mit einer profilierten Lauffläche. Doch unter der Gummihaut wird es immer spannender. Folgende Aufgaben müssen die Reifen der Zukunft erfüllen: