Renault: Gekreuzte Zyklen

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Während Dacia nicht aufzuhalten ist, scheint der Motor bei Renault zu stottern. Trotz diverser neuer und überarbeiteter Modelle befinden sich die Pkws der Kernmarke im Rückwärtsgang. Vertriebsvorstand Christophe Mittelberger erläutert, woran das liegt.

Zufrieden mit der Entwicklung: Christophe Mittelberger, Vertriebsvorstand Renault Deutschland.
Zufrieden mit der Entwicklung: Christophe Mittelberger, Vertriebsvorstand Renault Deutschland.
(Bild: Renault)

Redaktion: Der Markt wächst, Renault schrumpft. Nach acht Monaten sind die Pkw-Neuzulassungen um 8,4 Prozent gesunken. Woran liegt das?

Christophe Mittelberger: Wir sind voll auf Kurs und haben als Renault-Gruppe per Ende August bei unseren Volumen leicht zugelegt. Unser Ziel ist nach wie vor ein Marktanteil von über sechs Prozent. Derzeit haben wir einen kumulierten Marktanteil von 6,52 Prozent. Im September kommt der neue Clio, dann der neue Zoe. Anfang 2020 bringen wir den neuen Captur, den wir auf der IAA vorgestellt haben. Wir sind also im grünen Bereich.

Renault Pkw geht um 8,4 Prozent zurück, und Sie sind im grünen Bereich?

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Marke Renault Pkw leicht rückläufig, wir befinden uns in einer Übergangsphase mit zahlreichen neuen Produkten, dabei haben wir das Volumen in etwa gehalten.