Renault-Nissan will mehr sparen

Synergieeffekte senken Kosten 2016 um fünf Milliarden Euro

| Autor: Christoph Baeuchle

(Foto: Renault-Nissan)

Die Renault-Nissan-Allianz hat ihre durch Synergien erzielten Sparziele weiter hochgeschraubt. „Wir sind auf dem besten Weg, im Jahr 2018 durch Synergien 5,5 Milliarden Euro einzusparen“, sagt Carlos Ghosn, Präsident und CEO der Renault-Nissan-Allianz. Dabei ist der Beitrag durch unseren Allianzpartner Mitsubishi Motors noch nicht berücksichtigt.”

Mitsubishi Motors gehört seit Ende 2016 zu der erfolgreichen Allianz der Automobilhersteller Renault und Nissan. 2016 verkauften die Partner in fast 200 Ländern weltweit rund 9,6 Millionen Fahrzeuge.

Allein im vergangenen Jahr steigerte die Renault-Nissan-Allianz ihre Einsparungen gegenüber dem Vorjahr um 700 Millionen Euro auf insgesamt fünf Milliarden Euro. Die größten Synergieeffekte erzielten die beiden Automobilhersteller durch die enge Zusammenarbeit bei Einkauf, Entwicklung und Produktion.

Ein zentraler Treiber von Synergieeffekten ist die von Renault und Nissan in der Fahrzeugproduktion gemeinsam genutzte CMF-Plattform (Common Module Family). Bis 2020 will die Allianz markenübergreifend rund 70 Prozent ihrer Fahrzeugflotte darauf aufbauen. Allein dadurch erhoffen sich die Unternehmen 30 Prozent weniger Einkaufs- und 40 Prozent weniger Entwicklungskosten. Zudem nutzen die Partner ihre Werkskapazitäten gegenseitig, dadurch erzielen sie bessere Auslastungen und senken die Fixkosten.

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