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Renault-Rückrufe: Probleme mit Kraftstoffleitung und Fahrzeugschein

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Knapp 1.500 deutsche Halter eines Mégane, Scénic oder Talisman müssen für 30 bis 45 Minuten in die Werkstatt. Ohne Besuch eines Vertragsbetriebs lässt sich ein Fehler in der Zulassungsbescheinigung beheben.

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(Bild: Renault)

Renault ruft in Deutschland 1.457 Fahrzeuge der Baureihen Mégane, Scénic und Talisman zurück. Grund ist eine „nicht konforme Kraftstoffleitung“, wie Martin Zimmermann, Vorstand Kommunikation der Renault Deutschland AG, auf Anfrage sagte. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) droht ein „Austritt von Kraftstoff sowie Kraftstoffgeruch“. Ein Tausch der Leitung soll Abhilfe schaffen.

Bereits seit Ende Juni holen die Franzosen daher weltweit 24.361 Einheiten in die Werkstatt. Sie liefen zwischen 20. September 2018 und 27. Mai 2019 (Scénic und Talisman aus dem Werk Douai) beziehungsweise 8. November 2018 und 20. Juni 2019 (Mégane mit Fertigung in Palencia) vom Band. Die Reparatur läuft unter dem internen Code „0D73“ und dauert zwischen 30 und 45 Minuten.

Kein Werkstattbesuch nötig

Ohne Werkstattbesuch kann ein Problem in den Zulassungsbescheinigungen diverser Renault- und Dacia-Modelle behoben werden. Das KBA moniert eine „fehlende Angabe des Zuggesamtgewichtes im Fahrzeugschein“ in Feld 22, weil dies zu einer Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse der Zugkombination führen kann.

Laut Zimmermann genügt eine Vervollständigung der Daten bei der nächsten erforderlichen Befassung durch eine Zulassungsstelle. „Darüber hinaus ist kein zusätzlicher Werkstattbesuch notwendig“, sagte er. Genau 944 Halter hierzulande erhalten hierzu seit Mitte Juli Post.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist