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Renault sieht Fusion mit FCA weiter „mit Interesse“

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Ein Zusammengehen von Renault und FCA wird immer wahrscheinlicher. Die Führung des französischen Konzerns befasst sich ernsthaft mit dem Vorschlag. Eine Entscheidung über die Aufnahme förmlicher Fusionsgespräche steht allerdings noch aus.

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(Bild: Renault)

Der Renault-Verwaltungsrat hat angekündigt, Gespräche über eine mögliche Fusion mit Fiat Chrysler (FCA) fortzusetzen. Ein mögliches Zusammengehen werde weiterhin „mit Interesse“ geprüft, erklärte der französische Hersteller am späten Dienstagabend in Boulogne-Billancourt bei Paris. Dazu werde sich der Verwaltungsrat an diesem Mittwochabend treffen. Es wurde erwartet, dass bald eine Entscheidung über die Aufnahme förmlicher Fusionsgespräche gefällt wird.

Fiat Chrysler hatte in der vergangenen Woche sein Ansinnen mitgeteilt, mit Renault zu fusionieren und zum weltweit drittgrößten Autohersteller aufzusteigen. Der neue Gigant würde die Marktführer Volkswagen und Toyota herausfordern.

Renault hatte bereits unmittelbar nach Veröffentlichung der Offerte des italienisch-amerikanischen Konzerns mit Interesse reagiert. Auch der französische Staat, der 15 Prozent an Renault hält, reagierte positiv.

Fiat Chrysler hatte vorgeschlagen, dass beide Unternehmensgruppen – also Renault und FCA – je die Hälfte an der neuen Gesellschaft halten. Durch die Fusion erhoffen sich die Konzerne jährliche Einsparungen von fünf Milliarden Euro. Zusammen würden sie auf 8,7 Millionen Fahrzeuge im Jahr kommen.

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