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Renaults neuer Clio wird kompakter und dynamischer

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Nach sieben Jahren Bauzeit rüstet Renault den Clio auf. Die fünfte Generation fällt etwas kürzer und flacher aus, sprich die Designsprache wirkt emotionaler. Weniger Platz haben die Passagiere deswegen nicht, denn sie profitieren von einer wichtigen, nicht sichtbaren Neuerung.

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Renault bringt in diesem Sommer die fünfte Generation des Clio in den Verkauf. Präsentiert wird er in Genf.
Renault bringt in diesem Sommer die fünfte Generation des Clio in den Verkauf. Präsentiert wird er in Genf.
(Bild: Renault)

Trotz seines relativ hohen Alters war der Renault Clio im vergangenen Jahr hinter dem VW Golf das meistverkaufte Auto Europas. Im Sommer kommt nun die neue Generation, Premiere feiert der Kleinwagen aber bereits auf dem Automobilsalon in Genf (7. bis 17. März).

Äußerlich bleibt der fünfte Clio dem Stil seines 2012 lancierten Vorgängers treu, duckt sich aber etwas flacher auf den Asphalt und wirkt dadurch eine Idee schnittiger. Unter dem Blechkleid des Fünftürers ist aber alles neu: Das wirtschaftlich wichtigste Modell der Marke steht auf einer neuen Kleinwagenplattform, die künftig auch die Konzerngeschwister Nissan Juke und Dacia Sandero tragen wird.

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Diese neue Architektur macht eine scheinbar widersprüchliche Entwicklung möglich. Während der neue Clio gegenüber dem Vorgänger leicht schrumpft, soll der Kofferraum nun mit fast 400 Litern für einen Kleinwagen ungewöhnlich groß ausfallen. Ein komplett neuer Stil zieht im Innenraum ein, der künftig von einem großen Hochformat-Bildschirm (je nach Ausstattung bis zu 25,4 Zentimeter Diagonale) in der Mittelkonsole dominiert wird, über den die meisten Infotainment-Funktionen bedient werden. Insgesamt soll das Cockpit dank farbiger Materialien und weicher Kunststoffe höherwertiger wirken als zuletzt.

Noch keine Informationen gibt es zu den Motoren. Neben den vom Kleinstwagen Twingo bekannten Dreizylindermotoren dürfte es für höhere Leistungsanforderungen den 1,3-Liter-Vierzylinder geben, den Mercedes auch in der A-Klasse einsetzt. Für die nähere Zukunft denkbar ist auch ein 48-Volt-Hybrid. Ob es wie im aktuellen Clio einen Diesel geben wird, ist unklar. Immerhin lassen sich die Preise schätzen: Sie dürften wie gehabt bei rund 13.000 Euro starten.

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