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Renditesprung im Mitsubishi-Handel

| Autor: Christoph Seyerlein

2018 war für Mitsubishi in Deutschland ein gutes Jahr. Der Importeur wird aller Voraussicht nach seine selbstgesteckten Ziele erfüllen. Davon profitieren auch die Händler.

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Der neue Outlander PHEV ist ein Zugpferd für Mitsubishi.
Der neue Outlander PHEV ist ein Zugpferd für Mitsubishi.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Die deutschen Mitsubishi-Partner können aller Voraussicht nach in ein paar Wochen auf ein gutes Jahr zurückblicken. Wie »kfz-betrieb« aus Händlerkreisen erfuhr, liegt die durchschnittliche Händlerrendite aktuell bei rund 2,8 Prozent. Dass sie bis Ende des Jahres noch wesentlich sinken wird, ist unwahrscheinlich. Mitsubishi-Deutschland-Geschäftsführer Kolja Rebstock sagte im Gespräch: „Wir haben ein sehr gutes Jahr hinter uns.“ Auf die genaue Rendite wollte er aber nicht eingehen.

Von der positiven Entwicklung haben die meisten Partner profitiert. „Wir haben sehr wenig Händler, die unzufrieden sind“, sagte Rebstock. Das kontinuierliche Wachstum der Marke habe sich flächendeckend auf das Netz ausgewirkt.

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Im Vergleich zum Vorjahr können sich die Händler in jedem Fall über einen kräftigen Wachstumssprung freuen. 2017 erzielten die Mitsubishi-Partner im Durchschnitt eine Rendite von 1,7 Prozent. Gründe für den Aufschwung gebe es viele, sagte Händlerverbandspräsident Guido Riemann. Positiv bewertete er vor allem, dass die Partner mit dem Eclipse Cross nach Jahren wieder ein neues Modell zur Verfügung hatten, das direkt gut bei den Kunden ankam. Und auch die Nachfrage nach dem neuen Outlander sei groß, gerade der neue Plug-in-Hybrid sei ein Zugpferd. Gut schmecken würde dem Handel mit Sicherheit, wenn auch der Eclipse Cross jene Antriebsvariante bekäme, bisher hat der Hersteller in Japan aber nur bestätigt, dass es Anfang 2019 ein Diesel-Aggregat für das SUV geben wird.

Auch ohne Variantenreichtum beim Eclipse Cross haben in diesem Jahr die Absatzzahlen von Mitsubishi in Deutschland aber gestimmt. Nach elf Monaten verkaufte die Marke mit dem Diamanten laut Kraftfahrtbundesamt mehr als 48.000 Pkw und damit mehr als beispielsweise Nissan. Für das laufende Jahr hatte sich Mitsubishi das Ziel gesetzt, die 50.000er Grenze zu übertreffen. Verläuft der Dezember ohne größere Zwischenfälle, sollte jene Marke definitiv fallen.

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