Reparaturkosten: Autofahrer gaben 2019 mehr aus

BBE präsentiert Studie über Servicepotenziale

| Autor: Jakob Schreiner

Rund 24 Milliarden Euro gaben die deutschen Autofahrer im vergangen Jahr für Wartungs- und Reparaturarbeiten aus.
Rund 24 Milliarden Euro gaben die deutschen Autofahrer im vergangen Jahr für Wartungs- und Reparaturarbeiten aus. (Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Im vergangenen Jahr haben sie, um ihre Fahrzeuge in Schuss zu halten, rund 24 Milliarden Euro ausgegeben. Das sind drei Prozent mehr als noch im Vorjahr, wie die aktuelle Studie „Servicepotenziale – Wartung und Reparatur von Pkw und LCV“ des Marktforschungsinstituts BBE-Automotive verrät. Mit den Ausgaben verbunden waren 58 Millionen Werkstattbesuche, die sich auf über 45.000 Werkstätten verteilten.

Zu den Ausgaben für regelmäßige Wartungsarbeiten und Verschleißreparaturen kamen noch solche für Reifen, Felgen und den Reifenservice (umrüsten, wuchten, einlagern) von über 8 Milliarden Euro hinzu. Laut BBE gaben Verbraucher 2019 für Reparaturen und Reifen damit in etwa halb so viel aus wie für Kraftstoff. Die Studienautoren legten für diese Annahme eine durchschnittliche Fahrleistung von rund 13.000 Kilometern zugrunde.

„Der Markt für Wartungs- und Reparaturarbeiten ist nach wie vor sehr groß und stabil; somit liefert dieser den Werkstätten eine Planungssicherheit für die nächsten Jahre“, folgert der Studienverantwortliche Wolfgang Alfs. Laut der Auswertung seien auch in den nächsten Jahren keine deutlichen Veränderungen zu erwarten, da sich der Fahrzeugbestand mit aktuell mehr als 47 Millionen Pkw auch bei zunehmender E-Mobilität nur langsam strukturell verändern wird.

Für die periodische Analyse hat die BBE in 2019 weitere 6.750 wartungsverantwortliche Personen befragt. Erhoben wurde die Zahl der Ereignisse und die Ausgaben für regelmäßige Wartungsarbeiten und Verschleißreparaturen.

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