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Retromotion: „Göttliche“ Ersatzteilhilfe

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Mit einem interessanten Geschäftsmodell möchte Retromotion zu einer Plattform für Teilesuchende und -bietende bei Oldtimern werden: Was Interessierte dort nicht finden, organisiert ein „Erkunder“ bzw. „wünscht“ das Start-up per 3D-Druck herbei.

Selbst beten brachte die Werkstatt eines Ferrari-Mondial-Besitzers nicht weiter: Den abgebrochenen Türöffner bekam sie weder für Geld noch für gute Worte zu kaufen. Weiterhelfen konnte letztendlich der Klassik-Ersatzteilspezialist Retromotion in Form einer 3D-Druck-Reproduktion.
Selbst beten brachte die Werkstatt eines Ferrari-Mondial-Besitzers nicht weiter: Den abgebrochenen Türöffner bekam sie weder für Geld noch für gute Worte zu kaufen. Weiterhelfen konnte letztendlich der Klassik-Ersatzteilspezialist Retromotion in Form einer 3D-Druck-Reproduktion.
(Bild: picture alliance/AP Images)

Woher nehmen und nicht stehlen?“ Das bekannte Sprichwort gilt für zahlreiche Lebenslagen – auch für den Bezug von Fahrzeugersatzteilen. Allen voran dann, wenn die Produktion eines Modells schon viele Jahre zurückliegt. Die bekannte Selbstverpflichtung diverser Autobauer, bis zu zehn oder 15 Jahre nach Auslaufen der Produktion eine Ersatzteilversorgung zu garantieren, läuft bei Oldtimern oft ins Leere. Das weiß jeder, der nicht gerade einen VW, BMW, Mercedes oder Porsche sein Eigen nennt bzw. Kunden mit einem solchen betreut. Während diese Hersteller – neuerdings auch Jaguar Land Rover – sich bemühen, so etwas wie eine Grundversorgung sicherzustellen, sieht es beim Rest meist mau aus.

Dreimal Ferrari-Türöffner: Links das in der Mitte gebrochene Original, in der Mitte das mittels 3D-Druck nachgefertigte Rohteil und rechts die fertig bearbeitete Replik.
Dreimal Ferrari-Türöffner: Links das in der Mitte gebrochene Original, in der Mitte das mittels 3D-Druck nachgefertigte Rohteil und rechts die fertig bearbeitete Replik.
(Bild: Retromotion)