Rheinland-Pfalz macht E-Mobilität erfahrbar

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Nur Autofahrer, die die Elektromobilität getestet haben, können mitreden. Deshalb animiert das Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz die Autohäuser, den Kunden kostenlos ein Elektroauto zur Verfügung zu stellen.

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Im Nissan Leaf sollen Verbraucher im Rahmen des rheinland-pfälzischen Projektes Elektromobilität erfahren.
Im Nissan Leaf sollen Verbraucher im Rahmen des rheinland-pfälzischen Projektes Elektromobilität erfahren.
(Foto: Nissan)

Das Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz treibt gemeinsam mit den Innungen und deren Mitgliedern das Thema Elektromobilität voran. Im Rahmen des Elektromobilitätsnetzwerks Rheinland-Pfalz startet der Landesverband nun ein Projekt, damit Autohäuser den Kunden kostenlos einen Nissan Leaf als Werkstattfahrzeug zur Verfügung stellen.

„Bisher haben die meisten Leute von Elektrofahrzeugen nur in den Medien gelesen und gehört. Dank der Förderung des Landes und dem Einsatz der teilnehmenden Innungsbetriebe wird jedem Kunden nun ermöglicht, eigene Erfahrungen mit der neuen Antriebstechnik zu machen. Nur wer selbst gefahren ist, kann mitreden“, betont Jens Bleutge, Geschäftsführer des Kfz-Landesverbandes Rheinland Pfalz.

Das Land fördert das Projekt mit 4.261 Euro, es ist Bestandteil des Netzwerks Elektromobilität. Zu Forschungszwecken erhebt die TU Kaiserslautern ständig Daten während der Fahrten des Elektrofahrzeugs. Ziel ist es, in der Praxis zu erforschen, inwieweit die Elektromobilität bereits jetzt herkömmliche Autoantriebe ersetzen kann.

Als erstes Autohaus stellt das Autohaus Pflughaupt in Ingelheim kostenlos einen Nissan Leaf als Werkstattfahrzeug zur Verfügung. Ab März wird das Elektrofahrzeug im Autohaus Günster (Koblenz) und ab Mai im Autohaus Regenauer (Otterstadt) im Einsatz sein. Weitere Partner des Projekts sind das Autohaus Lofi (Idar-Oberstein) und die Nürnberger Versicherung.

Kfz-Meister Christian Pflughaupt verbindet das Projekt in seinem Autohaus mit einer Spendenaktion. „Wer das Auto ausleiht, den bitten wir um eine freiwillige Spende für ein karitatives Projekt“, erklärt Pflughaupt. So fahre man nicht nur umweltschonend, sondern tue auch etwas für einen guten Zweck.

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