Robert Rademacher übergibt Präsidentenamt

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Wechsel an der Spitze: Robert Rademacher hat das ZDK-Präsidentenamt an Jürgen Karpinski übergeben. Zur Feier auf dem Bonner Petersberg kamen rund 250 geladene Gäste.

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(Foto: Zietz)

Der ZDK hat den offiziellen Wechsel im Präsidentenamt vollzogen. Im Rahmen einer Feier mit rund 250 geladenen Gästen auf dem Bonner Petersberg hat Robert Rademacher das Amt an seinen Nachfolger Jürgen Karpinski übergeben. Damit endet eine Ära: Nach acht Jahren als Präsident war Rademacher auf der ZDK-Mitgliederversammlung Mitte Juni nicht mehr zur Wahl angetreten.

Die diversen Redner lobten Rademachers Engagement für die Branche. „Die deutsche Automobilindustrie dankt Robert Rademacher für viele Jahre intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit“, betonte Kay Lindemann, Geschäftsführer des Verbands der Automobilindustrie (VDA). „Der Dialog zwischen VDA und ZDK war auch in konjunkturell schwierigen Zeiten stets geprägt von Offenheit und der Suche nach gemeinsamen Lösungen. Wir sind davon überzeugt, dass diese enge Kooperation mit dem neu gewählten ZDK-Präsidenten Jürgen Karpinski fortgeführt wird.“

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Ähnlich äußerte sich Volker Lange, Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK): „Ich habe Herrn Rademacher in all den Jahren der gemeinsamen Arbeit immer als offenen und verlässlichen Partner mit hohem Engagement schätzen gelernt und danke ihm herzlich für die kooperative, konstruktive und zielgerichtete Art der Zusammenarbeit.“ Rademacher habe sich um die Automobilwirtschaft in Deutschland sehr verdient gemacht. Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), lobte die gute Zusammenarbeit und hob gemeinsame Themen wie die Fachkräftesicherung hervor.

In einer persönlich gehaltenen Laudatio würdige das langjährige ZDK-Vorstandsmitglied Bernhard Wirtz Rademacher als Menschen, Unternehmer, Kunstkenner und ZDK-Präsidenten in einer Person: „Mit seiner menschlich sympathischen Ausstrahlung, seinem Wissen und seiner reichen Erfahrung sowie einer unaufdringlich besonnenen Überzeugungsfähigkeit war Robert Rademacher als Gentleman alter Schule ein exzellenter Repräsentant des Kraftfahrtgewerbes von hoher Anerkennung und allgemeiner Wertschätzung. Ein Platz in der Hall of Fame des Kfz-Gewerbes ist ihm sicher.“

Der neu gewählte und seit elf Tagen amtierende ZDK-Präsident Jürgen Karpinski hob hervor, dass sich Robert Rademacher zu Recht hohe Wertschätzung in der Verbandsorganisation erworben habe. „Es bleibt Ihr Platz in der Geschichte des ZDK, und, was ja noch viel wichtiger ist, in den Herzen vieler Menschen, die mit Ihnen zusammengearbeitet haben.“

Für seine eigene erste Amtszeit als ZDK-Präsident forderte er den Geist der kreativen Unruhe ein: „Wir brauchen den Mut der unbequemen Entscheidung, wir brauchen aber vor allem die Souveränität und Unabhängigkeit, um für alle Unternehmen im Kraftfahrzeuggewerbe die Weichen für eine erfolgreiche und gemeinsame Zukunft zu stellen.“

Der scheidende ZDK-Präsident und jetzige Ehrenpräsident Robert Rademacher betonte, dass er sich immer als Teamplayer verstanden habe. Insofern dankte er dem gesamten Vorstand und insbesondere den beiden Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk und Ulrich Fromme für die ausgezeichnete Zusammenarbeit sowie ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz und allen Abteilungen des ZDK für die hervorragende Unterstützung. Auch in seiner Amtszeit als ZDK-Präsident sei er dem Motto gefolgt: „Man muss die Dinge so nehmen, wie sie kommen, aber man muss auch dafür sorgen, dass sie so kommen, wie man es will.“ Seinem Nachfolger wünschte er Kraft, Ausdauer und allzeit eine glückliche Hand im neuen Amt.

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