Roger Ehlen wechselt zu Renault Hamburg

Nissan-Händlernetzentwickler wechselt in den Vertrieb

| Autor: Christoph Baeuchle

Roger Ehlen, Geschäftsführer Renault Hamburg.
Roger Ehlen, Geschäftsführer Renault Hamburg. (Bild: Nissan)

Die Hamburger Niederlassung der Renault Retail Group steht ab Oktober unter neuer Leitung: Roger Ehlen ist künftig für den Standort verantwortlich. Er kommt von der Konzernschwester Nissan Center Europe, wo er bislang für die die Händlernetzentwicklung zuständig war.

Mit Ehlen übernimmt ein Branchenkenner die Niederlassungsleitung. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im Automobilgeschäft. Als Sales Consultant war er mehrere Jahre in der BMW-Niederlassung Düsseldorf tätig, bevor er 1994 zu Volvo wechselte. Für die schwedische Marke zeichnete der heute 54-Jährige bis 2012 in verschiedenen Funktionen im In- und Ausland für Vertrieb, Business und zuletzt Network Development verantwortlich.

Anschließend verantwortete er bei der Unternehmensberatung MSX das nationale und internationale Beratungsgeschäft für Importmarken wie Kia, Hyundai und Aston Martin. 2015 begann er bei Nissan.

„Mit Roger Ehlen haben wir einen erfahrenen und kompetenten Manager für unseren Hamburger Standort gefunden“, sagt Lars Bialkowski, der seit Juli als Leiter der Renault Retail Group Deutschland für die insgesamt 13 Standorte mit 800 Mitarbeitern verantwortlich ist. Die beiden kennen sich gut, haben sie doch bei Nissan Center Europe gemeinsam gearbeitet.

Renault sieht in Hamburg „noch viel Potenzial“

Renault Hamburg gehört zu den kleineren Niederlassungen der Renault Retail Group Deutschland mit den weiteren Standorten Berlin, Frankfurt, Köln und München. Im vergangenen Jahr erzielte der Hamburger Standort einen Umsatz von rund 83 Millionen Euro, knapp sechs Millionen Euro mehr als 2016.

„Hamburg bietet für uns noch viel Potenzial“, so Bialkowski. Er sieht vor allem in den Bereichen Neuwagen und Aftersales sowie bei der Elektromobilität gute Chancen.

Die Hamburger Renault-Niederlassung hat vier Betriebe: Nedderfeld, Farmsen, Othmarschen und Billstedt. Letzteren hat die Niederlassung vor gut zwei Jahren übernommen und in ihn kräftig investiert.

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