Motorworld Rolls mit einer Million Swarovski-Steinen

Autor: Steffen Dominsky

In der Motorworld München buhlt ein Rolls-Royce um die Gunst potenzieller Käufer und zieht die Augen aller auf sich. Den Erlös möchte der jetzige Eigentümer einem guten Zweck zukommen lassen.

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Fast eine Million Svarowski-Steine für beinah eine Million Euro: Ein Rolls Royce Silver Cloud II ist aktuell der Hingucker in der Motorworld München.
Fast eine Million Svarowski-Steine für beinah eine Million Euro: Ein Rolls Royce Silver Cloud II ist aktuell der Hingucker in der Motorworld München.
(Bild: Motorworld)

Eine ganze Million! So viele der bekannten Swarovski-Steine zieren die Karosserie eines Rolls-Royce Silver Cloud II und machen aus dem eh schon majestätischen Wagen ein echtes Kunstwerk und Schmuckstück auf Rädern. Ein Münchner Unternehmer hatte die Idee dazu, aus dem englischen Repräsentationsfahrzeug ein echtes Unikat zu machen. Dieses steht nun in der Motorworld München – genauer: im Store der Mohr-Group Finest Brands – zum Verkauf. Den Erlös möchte der jetzige Eigentümer in seine Stiftung „Help in Motion“ einbringen. Sie unterstützt Bedürftige, indem sie kostenlose medizinische Versorgung bereitstellt in Deutschland, auf den Philippinen und in Sierra Leone.

1960 erblickte der Silver Cloud II als eines von 2.417 Exemplaren das Licht der Welt. Ein Automobil für wahre Aristokraten. Die Werbung versprach, dass bei 60 Meilen pro Stunde das lauteste Geräusch in diesem Roll-Royce vom Ticken der elektrischen Uhr kommt. Von Unauffälligkeit, zumindest in optischer Hinsicht, kann aktuell bei dem Rolls nicht mehr die Rede sein. Sechs Mitarbeiter waren sage und schreibe rund drei Jahre damit beschäftigt, insgesamt fast eine Million Swarovski-Steine mit einer Pinzette auf das Fahrzeug zu kleben. Als weiteres Highlight haben sie auf der Heckklappe das Rolls-Royce-Logo mit 4.000 Topas-Edelsteinen abgebildet.

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Wer Gutes tun möchte, und die Summe von 890.000 Euro „übrig“ hat, kann neuer Eigentümer des Swarovski-Rolls-Royce werden. Einziger Wermutstropfen, den er dabei in Kauf nehmen muss: Eine Straßenzulassung in Deutschland beziehungsweise Europa ist ausgeschlossen. Dafür wird der Wagen aber auch kaum der Gefahr ausgesetzt, dass die edlen Steine verschmutzen. Zur „Reinigung“ reicht ein Flaumtuch.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group