Neue Kühlerfigur Rolls-Royce macht „Emily“ fit für die Zukunft

Von Andreas Wehner

Auch bei Rolls-Royce steht der Wandel in Richtung Elektromobilität bevor. Die Veränderung zeigt sich auch an der Kühlerfigur „Spirit of Ecstasy“, die künftig flacher und aerodynamischer daherkommt.

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Die legendäre Rolls-Royce-Kühlerfigur geht dynamischer in die Elektro-Zukunft.
Die legendäre Rolls-Royce-Kühlerfigur geht dynamischer in die Elektro-Zukunft.
(Bild: Rolls-Royce)

Rolls-Royce hat seine Kühlerfigur neu gestaltet. 111 Jahre nach ihrer Einführung stellte der Luxushersteller jetzt die neue „Spirit of Ecstasy“ vor. Wie Rolls-Royce mitteilte, soll sie erstmals auf der Motorhaube des vollelektrischen Modells Spectre zu sehen sein. Alle künftigen Elektroautos der Marke kommen ebenfalls mit der neuen Kühlerfigur. Auf den bestehenden Modellen bleibt dagegen die alte „Emily“, wie die Figur landläufig genannt wird, erhalten.

Die neue Spirit of Ecstasy ist niedriger als bisher. Sie misst künftig 8,3 Zentimeter, während die bisherige Kühlerfigur 10 Zentimeter groß war. Ihre Robe, die im Windschatten weht und fälschlicherweise oft als Flügel bezeichnet wurde, haben die Designer aerodynamischer und realistischer gestaltet. Die deutlichste Veränderung ist die Haltung der Figur. Zuvor stand sie mit geschlossenen Füßen, geraden Beinen und abgeknickter Taille. Jetzt lehnt sie sich gegen den Wind, ein Bein nach vorn, den Körper tief angezogen und die Augen vorwärts gerichtet.

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Diese Änderungen haben auch einen praktischen Grund: Sie sollen zur Aerodynamik des Spectre beitragen. Die bisherigen Prototypen des Modells haben einen Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,26 – der niedrigste Wert, den je ein Rolls-Royce erreichte. Der Hersteller will diesen Wert bis zur Markteinführung Ende 2023 sogar noch verbessern – auch mit Hilfe der neuen Spirit of Ecstasy. „In ihrer neuen Form ist sie stromlinienförmiger und anmutiger als je zuvor – das perfekte Emblem für den aerodynamischsten Rolls-Royce aller Zeiten und um die Motorhauben unserer elektrischen Zukunft zu zieren“, sagte Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös.

Nach dem Spectre will Rolls-Royce neue Autos nur noch mit Elektroantrieb auf den Markt bringen. 2030 sollen alle Rolls-Royce-Modelle elektrisch angetrieben sein. Verbrenner will das Fabrikat dann nicht mehr produzieren und verkaufen.

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