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Rolls-Royce verpasst sich neuen Markenauftritt

| Autor: Andreas Wehner

Ab sofort tritt der Luxusautobauer in der Kommunikation mit einem neuen Design auf. Sogar bei der legendären „Spirit of Ecstasy“ haben die Designer Hand angelegt.

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Rolls-Royce hat seine Markenidentität modernisiert.
Rolls-Royce hat seine Markenidentität modernisiert.
(Bild: Rolls-Royce)

Nach Mini und BMW hat nun als drittes BMW-Konzernfabrikat auch Rolls-Royce seine Markenidentität überarbeitet. Ab sofort tritt der Luxusautobauer in der Kommunikation mit neuer Optik auf. Mit der Modernisierung des Markenauftritts beauftragt hat das Luxusfabrikat das multidisziplinäre Designstudio Pentagram.

Die Designer legten auch bei der „Spirit of Ecstasy“ Hand an. Die berühmte Kühlerfigur bleibt an den Fahrzeugen unverändert. Für die Kommunikation – ob digital oder analog – wurde sie jedoch in eine zweidimensionale Form überführt und blickt künftig nach rechts statt wie bisher nach links.

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Die Farbpalette soll Luxus widerspiegeln und sowohl männliche als auch weibliche Kunden ansprechen. Neben holzbraunen und graphitfarbenen Tönen kommt künftig auch Lila zum Einsatz. In Anspielung auf die „Spirit of Ecstasy“ wird eine Farbe namens „Purple Spirit“ künftig zur typischen Rolls-Royce-Farbe. Als Ergänzung dazu wählten die Designer ein metallisches Roségold, das für langlebige Gegenstände reserviert ist und nur in gedruckter Form verwendet wird.

Das Monogramm des doppelten R bleibt unverändert. Die dazugehörende Wortmarke „Rolls-Royce Motor Cars“ erscheint fortan mit einer Typografie im Art-Déco-Stil der 1930er-Jahre. Die Worte „Motor Cars“ wurden verkleinert, womit der Schwerpunkt auf Rolls-Royce liegt. Dabei fallen die beiden R etwas größer aus.

„Wir haben eine faszinierende Reise zur Modernisierung unserer Markenidentität begonnen, um die Veränderungen in unserem Portfolio, der Kundendemografie, ihrem Lebensstil und der sie umgebenden Luxuswelt widerzuspiegeln“, sagte Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«