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Rolls-Royce: Vorhang auf für Phantom Nummer VIII

Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Die BMW-Tochter bringt die achte Generation des Phantom auf den Markt. Der orientiert sich stark am Design des Vorgängers und soll natürlich in vielen Bereichen besser sein – nicht nur beim Komfort.

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Das Design des Phantom VIII erinnert stark an das des Vorgängers.
Das Design des Phantom VIII erinnert stark an das des Vorgängers.
(Bild: Rolls-Royce)

1925 rollte der erste Phantom aus den Rolls-Royce-Werkshallen. Es folgten sechs weitere Generationen – die jüngste erblickte im Jahr 2003 das Licht und war zugleich die erste unter den Augen des neuen Eigentümers BMW. 14 Jahre später ist nun Nummer acht bereit, um auf Adelige und Superreiche losgelassen zu werden.

Der neue Phantom basiert auf einer völlig neuen Aluminium-Architektur, die auch bei den kommenden Generationen von Ghost, Wratih und Dawn sowie beim SUV Cullinan zum Einsatz kommen soll. So spart und Rolls-Royce Gewicht und macht das Chassis um rund 30 Prozent steifer. Ebenfalls neu sind die Konstruktion der Doppelquerlenker-Vorderachse und der Mehrlenker-Hinterachse. Dazu gibt es eine Luftfederung, deren Niveau sich selbst ausgleicht. Eine Kamera in der Windschutzscheibe scannt die Straße und stimmt die Aufhängung proaktiv auf die Gegebenheiten ab – bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h. Passend dazu gibt es erstmals im Phantom eine Allradlenkung und 22 Zoll große Leichtmetallfelgen. Der Fahrer des Phantom kann außerdem auf ein extrem helles neues Laserlicht vertrauen.

Rolls-Royce: Vorhang auf für Phantom Nummer VIII
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Für mehr Komfort soll auch die deutlich ausgebaute Dämmung des Innenraums sorgen. Rolls-Royce gibt eine Geräuschreduzierung um ganze zehn Prozent an. Ebenfalls bequemlichkeitsfördernd ist die satellitengesteuerte Achtgang-Automatik aus dem Hause ZF, die passend zu den zu erwartenden Kurven schon mal die richtigen Gänge vorsortiert. Das Getriebe ist an einen komplett neuen V12-Twin-Turbo-Motor mit 6,75 Liter Hubraum gekoppelt, der auf eine Leistung von 420 kW/563 PS und ein Drehmoment von 900 Newtonmeter kommt.

Die Passagiere des Phantom werden weiterhin von gegenläufig öffnenden Türen und einem Sternenhimmel im Innenraum begrüßt. Im Fond bringt Rolls-Royce neue Sitze unter, der Kunde hat die Wahl zwischen mehreren Varianten bis hin zum Schlaf-Sitz. Außerdem ist das Armaturenbrett deutlich moderner als bisher, es gibt unter anderem ein großes Display für das Infotainment-System. Apropos Infotainment: Auch im Fond können Passagiere auf großen Bildschirmen elektronische Unterhaltung genießen.

Darüber hinaus lässt sich das Armaturenbrett nun mit Kunst verschiedenster Künstler verzieren – inspiriert von den Miniaturen, die reiche Menschen früher in Autos zur Dekoration unterbrachten. Der Preis ist für Phantom-Kunden ohnehin irrelevant – genannt werden soll er hier trotzdem: Der Rolls-Royce Phantom kostet mindestens 446.250 Euro, der längere Phantom EWB (Extended Wheelbase) 535.500 Euro.

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