Rückruf: Wieder Kopfstützenprobleme bei Volkswagen

Aktion betrifft VW, Skoda, Seat und Audi

| Autor: Niko Ganzer

Im Skoda Octavia und weiteren Modellen der Volkswagen-Marken kann es Probleme mit der Rücksitzlehne geben.
Im Skoda Octavia und weiteren Modellen der Volkswagen-Marken kann es Probleme mit der Rücksitzlehne geben. (Bild: Skoda/ IvoHercik.com)

Für diverse Modelle des Volkswagen-Konzerns liegen Rückrufmeldungen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wegen eines Problems mit der Kopfstütze vor. Es ist nicht das erste Mal, jedoch geht es diesmal um die Rücksitzlehne.

„Durch einen Prozessfehler wurde die Aufnahme für die Kopfstützenführungshülse für die Hintersitzanlage stellenweise nicht richtig mit der Struktur des Grundrahmens verschweißt. Bei einem Unfall kann sich deshalb an einigen Fahrzeugen unter Umständen die Kopfstütze lösen“, begründete ein VW-Sprecher die Aktion „72H8“ für weltweit etwa 47.500 Einheiten des Arteon, Golf, Passat und T-Roc.

Bei der tschechischen Tochter betrifft die Aktion „72i3“ den Octavia und Karoq. Der Skoda-Sprecher betonte, dass nur bei maximal einem Prozent der 22.722 weltweit und 5.253 in Deutschland zurückgerufenen Fahrzeuge der Fehler tatsächlich vorhanden sei.

Nur bei diesen Fahrzeugen sei nach Überprüfung der Schweißnaht der Führungshülse tatsächlich der Einbau eines neuen Lehnenrahmens am Rücksitz notwendig. Mit der zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauernden Maßnahme werde die Stütz- und Schutzwirkung der Kopfstütze bei einem Heckaufprall wieder hergestellt. Bei Audi betrifft die Aktion „72H9“ 166 Einheiten des A3 und Q2, bei Seat 152 Ateca (Aktion „72i1“). Der Fehler trat in den Werken zwischen Mai und August 2018 auf.

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