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Rückrufe: Drei Softwareupdates für Skoda-Modelle

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Das bereits von Audi und Seat bekannte Problem mit dem Bordnetzsteuergerät ist auch für den Superb relevant. Für das Modell steht außerdem eine Aktion für das Airbagsteuergerät an. Knapp 1.500 Scala und Kamiq drohen Fehlfunktionen des E-Call-Systems.

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Skoda ruft unter anderem den Superb zurück.
Skoda ruft unter anderem den Superb zurück.
(Bild: Škoda Superb (2013–2015) / Škoda Superb (2013–2015) / Miloslav Rejha / CC BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0)

Ein größerer und zwei kleinere Rückrufe stehen aktuell beziehungsweise demnächst in den Skoda-Betrieben auf dem Plan. Die Aktion mit dem internen Code „97DR“ für den Superb der Baujahre 2013 bis 2015 ist bereits von den Konzerngeschwistern Audi und Seat bekannt. Eine fehlerhafte Konfiguration des Body-Control-Moduls (BCM) kann dazu führen, dass das Fahrzeug einen Ausfall der vorderen LED-Fahrtrichtungsanzeiger nicht erkennt und daher auch nicht anzeigt.

Das notwendige Softwareupdate soll Anfang des neuen Jahres starten, wie ein Sprecher von Skoda Deutschland auf Anfrage sagte. Von den etwa 92.500 weltweit betroffenen Superb müssen laut Kraftfahrt-Bundesamt etwas über 24.000 in deutsche Vertragsbetriebe. Damit steigt die Zahl der insgesamt von dem BCM-Problem betroffenen Modelle des Volkswagen-Konzerns in Deutschland auf eine sechsstellige Zahl.

E-Call-System bereitet Probleme

Deutlich kleiner sind die Umfänge bei zwei weiteren Skoda-Rückrufen. Knapp 1.500 in diesem Jahr im August und September produzierten Exemplaren der Baureihen Scala und Kamiq drohen dem Sprecher zufolge „sporadische Fehlfunktionen des E-Call-Systems“. Die Durchführung der etwa einstündigen Aktualisierung des Notrufsystems sei im digitalen Serviceplan am Textfeld „91W7 durchgeführt“ erkennbar.

Wieder um den Superb, konkret um 900 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Januar bis August 2015, geht es bei einem Softwareupdate des Airbagsteuergerätes. Es soll ein dauerhaftes Leuchten der Airbag-Kontrollleuchte unterbinden. Die ebenfalls einstündige Aktion firmiert unter dem Code „69Z9“ und ist hierzulande für 289 Halter relevant; die Aktion „91W7“ für 423.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist