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Rüsselsheim: Opel will weitere Teile seines Hauptsitzes zu Geld machen

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Das Sparprogramm bei Opel wird auch zunehmend am Stammsitz des Herstellers in Rüsselsheim sichtbar. Letztes Jahr hat das Unternehmen bereits große Teile des Entwicklungszentrums verkauft, nun sollen auch andere Gebäude auf dem Gelände folgen.

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Das Gelände in Rüsselsheim sei im Vergleich zu anderen Automobilwerken überproportional groß, erklärte ein Opel-Sprecher am Donnerstag.
Das Gelände in Rüsselsheim sei im Vergleich zu anderen Automobilwerken überproportional groß, erklärte ein Opel-Sprecher am Donnerstag.
(Bild: Opel)

Opel will Teile seines Werksgeländes am Stammsitz Rüsselsheim verkaufen. Das Gelände sei auch im Vergleich zu anderen Automobilwerken überproportional groß, erklärte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. „Noch vor drei Jahren war unser Werksgelände größer als das Fürstentum Monaco.“ Es sei aber noch nichts entschieden. Zuerst hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet.

Opel steckt seit der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern im Sommer 2017 in einer umfassenden Restrukturierung. Teile der Rüsselsheimer Liegenschaften sind bereits an den Ingenieurs-Dienstleister Segula und die Möbelkette Ikea gegangen. Mit Aufgabe der Getriebefertigung werden weitere Gebäude direkt am Main frei.

Auch das Adam-Opel-Haus steht wohl zur Disposition

Dem Bericht zufolge soll auch die Verwaltungszentrale, das Adam-Opel-Haus, zur Disposition stehen. Hier könnte ein Sale-and-lease-back-Modell schnelle Einnahmen bringen, ohne dass die Mitarbeiter umziehen müssten.

Bei einer solchen Finanzierungsform wird ein Objekt an eine Leasinggesellschaft verkauft und anschließend zurück geleast. Ein Unternehmen erhält so schnell liquide Mittel und kann dennoch das Objekt weiter nutzen.

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