Sachs Franken Classic: Pokal für »kfz-betrieb«-Leser

Michael Strauß nahm an der Sachs Franken Classic teil

| Autor: Gunther Schunk

Rallye-erfahren: »kfz-betrieb«-Leser Michael Strauß nahm erfolgreich an der Sachs Franken Classic 2018 teil.
Rallye-erfahren: »kfz-betrieb«-Leser Michael Strauß nahm erfolgreich an der Sachs Franken Classic 2018 teil. (Bild: privat)

Geschwungene fränkische Landstraßen mit sanften Hügeln, Fahren ohne Servolenkung, keine Bremskraftverstärker und keine Klimaanlage. Und dann am Marterl scharf links auf den Flurbereinigungsweg einbiegen – ein Szenario, dass sich mit ritualisierter Präzision alljährlich an Pfingsten in Bad Kissingen wiederholt: die Sachs Franken Classic Oldtimer-Rallye. In diesem Jahr fand sie bereits zum 19. Mal statt.

Mit dabei waren rund 160 erlesene Old- und ein paar Youngtimer. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit zahlreichen Pretiosen. Das älteste Fahrzeug war 101 Jahre alt, ein Hudson Super Six von 1917. Am Start waren zudem wieder der langjährige Hauptsponsor ZF (früher Sachs) aus dem benachbarten Schweinfurt sowie einige Teams aus dem Automotive-Business und natürlich traditionell zwei »kfz-betrieb«-Teams aus den Reihen des Old- & Youngtimerclubs der Vogel Communications Group.

Sachs Franken Classic 2018: Durch Wälder, Dörfer und enge Gassen

Und ebenfalls dabei war »kfz-betrieb«-Leser Michael Strauß, Gewinner des Lesertickets im Wert von 1.595 Euro. Mit seiner Frau Yvonne fuhr er auf einem Talbot London aus dem Jahr 1933 mit der Startnummer 6 mit – übrigens sehr erfolgreich: Strauß war in einer Wertungsprüfung erfolgreich und nahm einen Pokal mit nach Hause. Damit ist er der bislang erfolgreichste Teilnehmer aus dem Kreis der »kfz-betrieb«-Leser. Ganz aus heiterem Himmel kommt der Erfolg allerdings nicht. Strauß ist schon lange passionierter Oldtimer-Rallye-Fahrer.

Drei Tage, rund 550 Kilometer durch Unterfranken, 18 Wertungsprüfungen und bestes Wetter waren in diesem Jahr die Eckpunkte der Rallye. „Ich kenne keine Rallye in Deutschland, die so viele tolle Zuschauer an der Strecke hat“, sagte Cheforganisator Karl-Heinz Schott und fügte schmunzelnd hinzu: „Und so tolle Teilnehmer.“ Dem konnte Norbert Odendahl, Geschäftsführer bei ZF Race Engineering, nur beipflichten. Er startete selbst auf einem DKW Junior 750, Baujahr 1959, und erlebte „eine toll organisierte Rallye. Wir sind schon seit 1977 Sponsor und es macht immer wieder Spaß. Ganz besonders danke ich dem Würzburger Porsche-Zentrum für eine großartige Show im Showroom.“

Odenthal spielte darauf an, dass der Classic-Tross bei dem Unternehmen der Spindler-Gruppe Zwischenstation machte, was wiederum viele Interessierte aus der Region angezogen hatte. „Wir sind das einzige Porsche-Zentrum in ganz Deutschland, durch das eine Oldtimer-Rallye fährt“, erläuterte Harald Stoll, Geschäftsführer des Porsche-Zentrums. Tatsächlich hatten die Rallye-Organisatoren einen Parcours mit Wertungsprüfung in der Ausstellungshalle aufgebaut, den die Fahrerteams durchqueren mussten.

Neben den vielfältigen Eindrücken von der Strecke belohnte der Galaabend am Pfingstsonntag die Teilnehmer am Ende der 19. Sachs Franken Classic im Regentenbau von Bad Kissingen. Im ehrwürdigen Ambiente des Kurbads erhielten die erfolgreichen Teams ihre Trophäen.

Seit vielen Jahren fährt Kabarettist Urban Priol Teilnehmer die Rallye mit, in diesem Jahr auf einem BMW 2000 Tilux, Baujahr 1969. Auf dem Galaabend ließ er es sich erneut nicht nehmen, in einer rund halbstündigen Bühnenshow die aktuelle Politik sowie die Rallyeerlebnisse des Tages zu kommentieren.

Abschließend waren sich alle einig: Zur 20. Jubiläumsrallye im nächsten Jahr, am Pfingstwochenende 2019, sind alle wieder mit dabei.

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