Schadenabwicklung: Nicht ohne mein Schadenportal

Die Abwicklung von Unfallschäden wird immer komplizierter. Schadenportale sollen nun die Abläufe vereinfachen, die Regulierung beschleunigen und helfen, Geld zu sparen.

| Autor: Holger Schweitzer, Jan Rosenow

(Bild: TÜV Nord)

Wer diese Zeitschrift an seinem Schreibtisch liest, der muss sich wahrscheinlich nur kurz umschauen, um zu erkennen: Das papierlose Büro ist ein Wunschtraum geblieben. Doch im Unfallschadengeschäft soll das Zeitalter von zerstampften Bäumen und Druckerschwärze nun enden. Immer mehr Versicherungen verlangen die elektronische Schadenabwicklung, und immer mehr Branchenplayer bieten dafür die nötigen Portale und Softwarelösungen an.

Der Unternehmensberater Thomas Bieber erklärte auf dem BF21-Kongress „Aktives Schadenmanagement“, der Ende 2017 in Köln stattfand, den Grund dafür: „Bei konsequentem Einsatz digitaler Prozesse könnte der Schadenaufwand um 15 bis 20 Prozent sinken, die Schadenregulierungskosten könnten bis zu 60 Prozent geringer sein.“ Die Digitalisierung wirkt sich also deutlich auf die Schadenkosten aus.

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