Schadenersatzansprüche: Richtig absichern

Bei der Arbeit Fehler zu machen, ist menschlich. Abhängig von der Branche sind die Auswirkungen mehr oder weniger schwerwiegend – teuer sind sie jedoch fast immer, und Ärger mit dem Auftraggeber ist sicher.

| Autor: Joachim von Maltzan

Die richtige Versicherung hilft, teure Ansprüche abzuwehren.
Die richtige Versicherung hilft, teure Ansprüche abzuwehren. (Bild: © Yvonne Weis - stock.adobe.com)

Einigen sich Unternehmen und Kunde auf einen Auftrag, schließen sie automatisch einen Werkvertrag ab. Dieser enthält die Pflicht des Auftragnehmers, die vereinbarte Leistung zu erbringen sowie seine Schutz- und Sorgfaltspflicht. „Das bedeutet: Die Erfüllungshilfen, also Mitarbeiter oder Subunternehmer des Auftragnehmers, zum Beispiel eines Kfz-Betriebs, müssen nicht nur ihre Arbeit leisten, sondern gleichzeitig Rücksicht auf das Eigentum und die Interessen des Auftraggebers nehmen“, erläutert Michael Staschik von der Nürnberger Versicherung. Trotz aller Vorsicht bleibt es nicht aus, dass bei den Arbeiten etwas schiefgeht.

„Handwerker sind – anders als beispielsweise Büroarbeiter – einem hohen Risiko ausgesetzt, Schäden bei Dritten zu verursachen“, betont Staschik. Auch den sorgfältigsten Mitarbeitern kann ein Missgeschick passieren. Auch wenn der Mitarbeiter meist der Verursacher des Schadens ist, heißt das nicht, dass er automatisch dafür haftet. Sind Handwerker bei einem Handwerksbetrieb angestellt, gilt für sie die Arbeiternehmerhaftung. Das bedeutet: Der Unternehmer trägt die komplette Verantwortung für seinen Betrieb und seine Mitarbeiter. Für verursachte Schäden muss er demnach auch haften.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45506418 / PLUS-Fachartikel)

Plus-Fachartikel

Unternehmensfinanzierung: Finanzen neu justieren

Unternehmensfinanzierung: Finanzen neu justieren

Wer seinen Händlervertrag verliert, muss häufig auch seine Kredite neu regeln, da ihm dann auch meist der Zugang zur Herstellerbank fehlt. Der Unternehmensberater Carl-Dietrich Sander gibt Tipps, wie man mit einer solchen Situation umgehen sollte. lesen

Vertrag weg – was nun?

Vertrag weg – was nun?

Immer wieder passiert es: Der Hersteller kündigt seinem langjährigen Partner den Vertrag, oder der Kfz-Betrieb lehnt es ab, die steigenden Standardanforderungen zu erfüllen. Es folgt der mühsame und steinige Weg in die unternehmerische Freiheit. lesen