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Schadsoftware Emotet legt Unternehmen lahm

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt erneut vor der Ausbreitung von Emotet. Die Schadsoftware hat ein perfides Vorgehen: Sie täuscht die Mail eines Bekannten vor. Die Malware gilt als eine der gefährlichsten Schadsoftwares weltweit und legt gesamte Unternehmen lahm.

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Die Schadsoftware Emotet treibt derzeit ihr Unwesen.
Die Schadsoftware Emotet treibt derzeit ihr Unwesen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Vorsicht vor Emotet! Die Schadsoftware hat in den vergangenen Tagen wieder verstärkt ihr Unwesen getrieben und die Netzwerke von Unternehmen befallen. Dabei kann die Malware die gesamten Unternehmen stilllegen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) spricht von einer der größten Bedrohungen weltweit.

Dabei geht Emotet perfide vor: Die Software verschickt gefälschte Mails im Namen von Kollegen, Geschäftspartnern oder Bekannten. Sie liest Adressbücher und E-Mail-Kommunikationspartner aus. Laut Landeskriminalamt Niedersachsen geben derzeit E-Mails vor, von Paypal zu sein.

Die Texte der Mail variieren, sind teilweise in deutscher Sprache gehalten und sollen den Empfänger zum Öffnen des Anhangs bewegen. Öffnet man den Anhang des vermeintlich bekannten Absenders, breitet sich die Schadsoftware aus.

Laut BSI ist es in Einzelfällen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem Amt weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten.

Weitere Hintergründe und Hinweise zum Schutz hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zusammengestellt.

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