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Scheinwerfereinstellung: Potz Blitz statt Kreuzschlitz

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Nicht nur Zeiten ändern sich, auch Technologien. Jahrzehntelang waren die Kontrolle und vor allem die Einstellung eines Scheinwerfers ein Kinderspiel. Heute verlangen Xenon- und LED-Systeme nach digitalen SEPs und Diagnosetestern – ein Praxisbeispiel.

Bei Fahrzeugen mit Matrix-LED-, aber auch Xenonsystemen mit Abblendassistenten stoßen analoge Scheinwerfer-Einstell-Prüfgeräte schnell an Grenzen. Ohne professionelles Digital-SEP werden Werkstätten bei Einstellarbeiten Herstellervorgaben kaum gerecht.
Bei Fahrzeugen mit Matrix-LED-, aber auch Xenonsystemen mit Abblendassistenten stoßen analoge Scheinwerfer-Einstell-Prüfgeräte schnell an Grenzen. Ohne professionelles Digital-SEP werden Werkstätten bei Einstellarbeiten Herstellervorgaben kaum gerecht.
(Bild: Dominsky/ »kfz-betrieb«)

Geraume Zeit war er quasi das Schweizer Taschenmesser des Kfz-Mechanikers: der Schraubendreher mit Wechselklinge aus dem Bordwerkzeug. Eine Seite Schlitz, die andere Kreuzschlitz. Mit ihm meisterten Generationen von Monteuren zahlreiche Schraub- und andersartige Herausforderungen in der Automobiltechnik. Beispielsweise auch die, einen Scheinwerfer einzustellen. Eine Herausforderung, die nicht wirklich eine war.

Doch diese Zeiten sind vorbei. Moderne Scheinwerfer – nicht umsonst nennt man sie heute auch „Scheinwerfersysteme“ – sind komplexe Gebilde, die jede Menge Elektronik beinhalten. Und die justiert man eben nicht per Kreuzschlitz, sondern via Diagnosetester. Vor allem aber benötigen Werkstätten neben diesem ein entsprechendes Scheinwerfer-Einstell-Prüfgerät (SEP). Während für die reine Prüfung, also z. B. im Rahmen der HU, ein analoges SEP oft ausreicht, sieht die Sache im Fall Einstellung/Korrektur schon ganz anders aus. Weshalb, das zeigt folgendes Praxisbeispiel.