Scheinwerferprüfplatz-Vermessung: Lichtei des Kolumbus?

Die Aufstellfläche für den HU-Scheinwerferprüfplatz zu vermessen, ist erstens verdammt aufwendig. Und zweitens kostet es richtig Kohle, wenn es darum geht, diese zu begradigen. „Falsch!“, sagt Dekra und führt seine geniale Zwei-in-einem-Lösung an.

| Autor: Steffen Dominsky

Mit dem neuen Dekra-Verfahren lassen sich „im Handumdrehen“ Kunststoffplatten fräsen, die als Negativform vorhandene Bodenunebenheiten exakt ausgleichen. Die Kosten sollen sich im mittleren dreistelligen Euro-Bereich bewegen.
Mit dem neuen Dekra-Verfahren lassen sich „im Handumdrehen“ Kunststoffplatten fräsen, die als Negativform vorhandene Bodenunebenheiten exakt ausgleichen. Die Kosten sollen sich im mittleren dreistelligen Euro-Bereich bewegen. (Bild: ©Thomas Kueppers)

Er wird steigen, der Aufwand für das Vermessen von HU-Scheinwerferprüfplätzen, unter anderem einem engeren Messraster sei Dank – siehe vorhergehende Seiten. Alle 50 bzw. 25 Zentimeter ist heute bzw. künftig ein Messwert zu ermitteln. Auch das neue „Alternativverfahren“ („Richtlattenmethode“) macht die Sache weder schneller noch günstiger. Doch genau das verlangt der Markt: Eine Methode, mit der man besagte Flächen schneller und einfacher und nicht langsamer als bisher vermessen kann, das wär’s! „Gibt’s jetzt!“, heißt es dazu aus dem Hause Dekra. Mithilfe eines lasergestützten Messwagens gelingt besagte Vermessung rasend schnell – im Vergleich zu anderen Methoden.

Der „Laserhund“: Über die Aufstellflächen gezogen erstellt er ein digitales Relief von diesen. Er erfasst präzise vorhandene Erhöhungen und Vertiefungen. Mit den Daten wird dann eine Trockenbaufräsmaschine gefüttert.Der „Laserhund“: Über die Aufstellflächen gezogen erstellt er ein digitales Relief von diesen. Er erfasst präzise vorhandene Erhöhungen und Vertiefungen. Mit den Daten wird dann eine Trockenbaufräsmaschine gefüttert. (Bild: Dekra)

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