Scherer-Gruppe baut Seat-Engagement aus

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andree Stachowski

Der VW-Konzernpartner hat in Saarbrücken seinen fünften Seat-Standort in Betrieb genommen. Das familiengeführte Unternehmen will mit der Marke deutlich wachsen.

Firmen zum Thema

Die Scherer-Gruppe hat in Saarbrücken ihr fünftes Seat-Autohaus eröffnet.
Die Scherer-Gruppe hat in Saarbrücken ihr fünftes Seat-Autohaus eröffnet.
(Foto: Seat)

Die Scherer-Gruppe hat vor wenigen Tagen in Saarbrücken ihren fünften Seat-Betrieb eröffnet. Auf einem 3.600 Quadratmeter großen Grundstück hat der Mehrmarkenhändler dazu ein neues Autohaus nach den Vorgaben der Seat-CI errichtet. Es ist für die Gruppe der fünfte Automobil-Standort in der Hauptstadt des Saarlandes.

„Seat ist eine der am dynamischsten wach¬senden Marken auf dem deutschen Markt“, begründete der Geschäftsführende Gesellschafter der Unternehmensgruppe mit Sitz in Simmern, Ernst Christian Scherer, den Invest. Angesichts der Verbindung aus emotionalem Design und guter Technik zu erschwinglichen Preisen sieht er „großes Potenzial für die Marke“. Bisher hatte die Autohaus-Gruppe das spanische Fabrikat bereits in Mainz, Mayen, Homburg und Simmern vertreten.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Entstanden ist an der Saarbrücker Automeile zwischen den bisherigen Scherer-Standorten, den Autohäuern für Audi und VW, in der Wiesenstraße, ein Neubau, der Platz für sämtliche Seat-Modelle bietet. Dank großer Glasflächen wirkt das Autohaus offenen und transparent – Zugänglichkeit ist einer der wesentlichen Markenwerte im Seat-Selbstverständnis. Alle Bereiche des Showrooms sind bereits vom Eingang aus zu sehen – und so angeordnet, dass sie ein intuitives Showroom-Erlebnis bieten. Geschäftsführer des neuen Seat-Autohauses ist Peter Lemke, der zuvor Verkaufsleiter für Audi in Saarbrücken war.

Zur Scherer-Gruppe gehören zahlreiche Autohäuser zwischen Saarbrücken im Westen, Aschaffenburg im Osten und dem Großraum Koblenz im Norden, die meist unter dem Namen Scherer, in einigen Fällen aber noch unter ihrem Traditionsnamen wie Auto Hess in Mainz firmieren. Die Gruppe vertritt die VW-Konzernmarken Volkswagen, Audi, Porsche, Seat und Skoda. Die Automobil-Aktivitäten sind wiederum eingebunden in die Scherer-Holding, die auch mit Nutzfahrzeugen (MAN), Kraftstoffe (Shell und Aral) und Baustoffen handelt.

Als familiengeführter Konzernpartner passt die Scherer-Gruppe gut in das Anforderungsprofil von Seat-Deutschland für die Besetzung von Open Points in Deutschland. „Mit der Scherer-Gruppe haben wir einen wichtigen, innovativen und starken Partner an unserer Seite“, sagte Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland, zur offiziellen Eröffnung des Standorts. Seat lebe von Händlern, die den persönlichen Kontakt zu den Kunden herstellen.

(ID:43508443)

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«